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Nächster Rückschlag für HSV: 0:1 gegen Tabellenführer Kiel

War es das für den HSV im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga? Gegen Holstein Kiel gibt es ein 0:1. Der Tabellenführer kommt damit dem erstmaligen Aufstieg immer näher. Der HSV ist abgeschlagen.
Steffen Baumgart
Hamburgs Trainer Steffen Baumgart steht beim Spiel gegen Holstein Kiel am Spielfeldrand. © Marcus Brandt/dpa

Der Hamburger SV hat im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga den womöglich entscheidenden Rückschlag kassiert. Dagegen ist Tabellenführer Holstein Kiel durch das 1:0 (0:0) beim HSV dem erstmaligen Sprung in die 1. Liga ein großes Stück nähergekommen. Bei ihrem sechsten Erfolg nacheinander ohne Gegentor erzielte Tom Rothe (59.) am Samstagabend den Siegtreffer. Nach dem Platzverweis für Lewis Holtby (73.) überstand Holstein die Schlussphase in Unterzahl schadlos. Mit nun 61 Punkten haben die Kieler vier Spieltage vor dem Saisonende zwölf Zähler Vorsprung auf den Tabellenvierten HSV (49 Punkte) und die klar bessere Tordifferenz. Ihnen ist der Aufstiegsrelegationsplatz drei so gut wie sicher. Doch die Kieler wollen natürlich mehr. «Wenn wir weiter so Leistung bringen, stehen die Chancen gut», meinte Kapitän Philipp Sander über den möglichen historischen Coup.

Die Hamburger hätten unbedingt gewinnen müssen, um zumindest noch auf Rang drei hoffen zu können. Nun beträgt der Rückstand auf Fortuna Düsseldorf sechs Punkte. «Wir haben es definitiv nicht mehr in unserer Hand», schätzte HSV-Mittelfeldspieler Jonas Meffert die Situation vor der Endphase der Saison ein. Hamburgs Torwart Matheo Raab versuchte sich in Zweckoptimismus: «So lange es noch rechnerisch möglich ist, werden wir alles tun.»

Vor 57.000 Zuschauer im erneut ausverkauften Volksparkstadion - darunter der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) - begann Holstein Kiel mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenführers. Schon nach etwas mehr als einer Minute flog der Ball nach einem abgefälschten Schuss des Ex-HSVers Finn Porath gegen den Pfosten.

Die Hamburger bemühten sich, brauchten aber einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Das verletzungsbedingte Fehlen ihres Topscorers Laszlo Bénes war ihnen in einigen Situationen anzumerken. Dafür stand Torjäger Robert Glatzel wieder von Beginn an auf dem Feld.

Bis auf einen Schuss des überraschend ins Team gerutschten Levin Ötztunali gab es für den HSV in der ersten Viertelstunde keine größeren Chancen. Doch der HSV wurde stärker, die Partie immer besser. Chancen gab es auf beiden Seiten, die ganz klaren Möglichkeiten fehlten aber. Pech hatten die Kieler, als der auffällige Porath (24.) mit einer Verletzung am Oberschenkel ausgewechselt werden musste.

Nach der Pause wurden die Gastgeber immer überlegener und drängten Holstein in die Defensive. Die Kieler setzten auf Konter. Bei einer Doppelchance von Robert Glatzel und Jonas Meffert (53.) war der HSV nah an der Führung. Doch die erzielten die Gäste nach einem Eckball durch den für Porath eingewechselten Rothe (59.). Der Treffer hatte auch nach VAR-Prüfung Bestand. Spannend wurde es noch einmal nach der Gelb-Roten Karte für Holtby. Doch dem HSV fiel zu wenig ein, um noch zum Ausgleich zu kommen.

© dpa
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