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HSV setzt auf den Dialog mit Polizei und Fans

Nach mehreren Aktionen im Volksparkstadion ist die Stimmung zwischen der Polizei und einzelnen Anhängern des Hamburger SV angespannt. Jetzt meldet sich HSV-Direktor Cornelius Göbel zu Wort.
Hamburger SV
Das Logo des HSV ist vor einer Fahne mit der Aufschrift «Moin» zu sehen. © Gregor Fischer/dpa/Symbolbild

Im Streit zwischen einzelnen Fangruppierungen und der Polizei setzt Fußball-Zweitligist Hamburger SV auf eine vermittelnde Rolle: «Wir setzen weiterhin auf einen Dialog, der einen Schritt aufeinander zugeht, und werden im Sinne des HSV sowie des Stadionerlebnisses Lösungen finden», sagte der für Fans, Kultur und Identität zuständige HSV-Direktor Cornelius Göbel am Donnerstag in einem Interview, das auf der Homepage des Clubs veröffentlicht wurde.

Der Konflikt besteht seit Ende Februar. Nach dem Spiel des Hamburger SV in Rostock (2:2) hatte es in einem Zug eine stundenlange Kontrolle von mehr als 850 HSV-Fans gegeben. Ziel sei es gewesen, nach mutmaßlichen Gewalttätern zu suchen. Laut Polizei seien 31 Verdächtige ermittelt worden.

Beim anschließenden Spiel gegen Elversberg (1:0) stand auf einem Banner im Volksparkstadion: «Ganz Hamburg hasst die Polizei.» Auf einem Plakat wurde ein Helm gezeigt, aus dem Blut fließt. Am vergangenen Sonntag beim 1:2 gegen Osnabrück verbrannten Fans im Stadion ein Polizei-Hemd.

Betroffene, Hamburger Politiker und auch der HSV stellten und stellen die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes im Zug infrage. «Im Vorfeld dieser Maßnahme stehen Straftaten, die zweifelsohne von HSV-Fans begangen wurden. Ein Großteil der HSV-Fans im Zug war aber in keiner Weise an diesen Straftaten beteiligt», sagte Göbel.

Für ihn ging allerdings auch die Choreo mit der Aufschrift «Ganz Hamburg hasst die Polizei» zu weit. «Das Banner mit dem eingeschlagenen Helm sowie das öffentliche Verbrennen einer Uniform stellen sehr wohl einen Straftatbestand dar, den wir selbstverständlich noch weniger akzeptieren können», sagte er. Der HSV-Verantwortliche setzt auf Einsicht und Eigenverantwortung bei den Fans: «Hier steht gerade viel auf dem Spiel. Ab einem gewissen Punkt können wir die Privilegien nicht mehr aufrechterhalten, dann entscheiden andere.»

© dpa
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