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Goldschmidt für Erdkabel beim Netzausbau in Gemeinden

Es gibt bessere Wege beim Netzausbau zu sparen, als auf Erdkabel zu verzichten, sagt Schleswig-Holsteins Energieminister Tobias Goldschmidt. Er hat andere Vorschläge.
Minister Tobias Goldschmidt
Tobias Goldschmidt (Bündnis90/Grüne), Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, steht im Landtagsgebäude. © Markus Scholz/dpa

Schleswig-Holsteins Energieminister Tobias Goldschmidt will Gemeinden beim Ausbau der Stromnetze nicht ohne Not mit Freileitungen belasten. Das sei auch eine Frage des Respekts vor dem ländlichen Raum, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Es gibt bessere Wege, die Strompreise zu senken, als mit der Akzeptanz für die Energiewende zu spielen.» Anwohner geplanter Stromautobahnen hätten Anspruch auf Verlässlichkeit. «Das gesetzliche Versprechen, diese neuen Gleichstromleitungen als Erdkabel zu verlegen, hat die Akzeptanz von Leitungsprojekten im ländlichen Raum gestärkt.»

Die Versorgungssicherheit hänge am Engagement vieler Kommunalpolitikerinnen und -politiker sowie der Bereitschaft der Menschen, Veränderungen am Landschaftsbild zuzulassen, sagte Goldschmidt. Die Belastungen blieben hoch. «Wechselstromleitungen werden auch künftig als Freileitungen gebaut, nachdem sich die Pilotprojekte zur Erdverkabelung nicht bewährt haben, nur Gleichstromleitungen können und sollten technisch als Erdkabel verlegt werden.»

Bei der Energiewende müsse künftig verstärkt auf Kosteneffizienz geachtet werden, sagte Goldschmidt. «Die Lösung liegt zum einen in einem größeren Angebot an erneuerbaren Energien vor allem auch im Süden Deutschlands und einem deutlich effizienteren Verbrauch.» Wenn mehr Strom auf dem Markt sei, würden die Preise sinken.

Nötig ist nach Ansicht des schleswig-holsteinischen Ministers eine Reform der sogenannten Stromgebotszonen. «Diese müssen so zugeschnitten werden, dass über die Netzengpässe hinweg nicht mehr Strommengen gehandelt als transportiert werden können. Das Gegenteil ist im Moment der Fall.» Dadurch stiegen die Kosten. «Bei einem neuen, richtigen Zuschnitt der Gebotszonen verschlingt die Bewirtschaftung der Netze weniger Geld. Die Folge: Das System wird effizienter, die Netzentgelte sinken und die Preise gehen runter.»

© dpa
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