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Stadt Oranienburg: Stromnetz-Engpass behoben

Das Stromnetz der boomenden Stadt Oranienburg war am Limit. Jetzt kündigt die Stadt ein Ende des Engpasses an. Ab Mai sollen neue Häuser, Wärmepumpen und Ladestationen wieder Strom bekommen.
Strommast und Windrad
Ein Windrad dreht sich in der Nähe von Hochspannungsleitungen. © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Stadt Oranienburg im Berliner Speckgürtel hat ihren Stromnetz-Engpass nach eigenen Angaben behoben. Aufgrund steigenden Energiebedarfs und zu geringer Kapazität im Netz hatte die seit Jahren wachsende Kommune im April bekannt gegeben, dass sie keine neuen Stromanschlüsse mehr ermöglichen kann. Die Bundesnetzagentur schaltete sich ein und kritisierte Versäumnisse bei der Planung der Stadtwerke. Am Montag teilte die Stadt mit rund 48.000 Einwohnern mit, es sei eine Lösung gefunden.

Der Edis-Netzbetreiber könne an seinem Umspannwerk aufgrund «interner Vorkehrungen» nun eine erhöhte Leistung zur Verfügung stellen. Ab Mai können demnach wieder neue Haushalte ans Stromnetz angeschlossen werden, auch neue Wärmepumpen und Ladestationen für E-Autos bekommen wieder Energie, wie die Stadt ankündigte.

Zudem bereite sie die Errichtung eines temporären Ersatz-Umspannwerks vor, um erneute Kapazitätsengpässe zu verhindern. Ende 2026 soll dann ein seit Längerem geplanter Neuau eines eigenen Umspannwerks in Betrieb gehen.

«Wir begrüßen sehr, dass die beteiligten Unternehmen eine kurzfristige Lösung für Oranienburg erarbeitet haben und Anschlüsse von Wohnbebauung, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur gesichert sind», teilte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, mit. Seine Behörde habe den Prozess in den vergangenen Tagen intensiv begleitet.

Müller hatte die Stadt zur raschen Abhilfe aufgefordert. «Der verhängte Anschlussstopp geht auf ein erfreuliches, starkes Wachstum der Stadt Oranienburg in Kombination mit einer um Jahre verspäteten Planung der Stadtwerke Oranienburg zurück», hatte die Netzagentur geurteilt und Oranienburg als Einzelfall eingestuft. Die Stadt räumte Versäumnisse bei der Planung ein.

© dpa
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