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Final-Showdown: BR Volleys nahe vor dem Gipfel

Die Berlin haben sich ihr Entscheidungsspiel um den Titel erkämpft. Jetzt hat es der Titelverteidiger vor einer großen Kulisse in der eigenen Halle in der Hand.
VfB Friedrichshafen - Berlin Volleys
Friedrichshafens Tim Peter (l-r), Aleksa Batak, Michal Superlak und José Israel Masso Alvarez reagieren während des Spiels. © Harry Langer/dpa

Einen letzten Kraftakt müssen die Berlin Volleys noch bewältigen, wenn sie zum achten Mal in Serie deutscher Volleyball-Meister werden wollen. «Wir sind den Berg erst zu Dreiviertel hochgeklettert, jetzt müssen wir auch noch oben ankommen», sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand vor dem alles entscheidenden fünften Finalspiel gegen den VfB Friedrichshafen am Sonntag (16.00 Uhr/Dyn) in der Max-Schmeling-Halle. «Wir müssen absolut ans Limit gehen, um zu gewinnen», fordert Volleys-Trainer Joel Banks von seiner Mannschaft.

Wie schon vor zwei Jahren haben die BR Volleys gegen Friedrichshafen in der Playoff-Serie im Modus Best-of-Five einen 0:2-Rückstand ausgeglichen. Niroomand spricht «von einem befreienden Gefühl», mahnt aber zugleich an: «Es darf jetzt bei uns keinen Druckabfall geben.» 2022 behielten die Berliner im Entscheidungs-Match die Nerven, siegten zu Hause 3:1 und schafften damals ein Novum: Erstmals in der Bundesliga-Geschichte hatte eine Mannschaft in den Playoff-Finals einen 0:2-Rückstand noch drehen können.

Wer am Sonntag gewinnt, ist alleiniger Rekordmeister mit 14 Titeln. Bisher liegen beide Mannschaften mit je 13 Meisterschaften gleichauf. Die BR Volleys gewannen seit 2012 stets den Titel - mit einer Ausnahme: 2015 wurden sie in der Finalserie vom VfB Friedrichshafen bezwungen.

Verlassen können sich die BR Volleys auf ihr Publikum. Für Sonntag war die Max-Schmeling-Halle mit ihren 8553 Plätzen im Handumdrehen ausverkauft. Von «einem unglaublichen Run auf die Karten» berichtet Niroomand. Zu einem Selbstläufer wird der fünfte Playoff-Durchgang aber nicht. Der Volleys-Geschäftsführer ahnt: «Friedrichshafen hat sich noch längst nicht aufgegeben.»

Joel Banks seinerseits freut sich, dass seine Mannschaft vor dem Showdown eine viertägige Spielpause in der ansonsten terminlich sehr eng getakteten Finalserie hatte. «Es war gut, dass meine Spieler mal etwas Zeit hatten, sich nach dem letzten sehr emotionalen Spiel zu erholen», sagt der Engländer. Am Dienstag hatten die Berliner am Bodensee nach fünf spannenden Sätzen 3:2 gewonnen, es war das vierte Finalspiel zwischen den beiden Rivalen in nur acht Tagen.

Am Sonntag sind weder bei den Aufstellungen noch bei der Taktik Überraschungen zu erwarten. Niroomand hat im bisherigen Verlauf der Playoff-Serie allerdings die Unterschiede zwischen den Teams ausgemacht: «Friedrichshafen hat den Vorteil, dass sich bei ihnen in den Finalspielen immer mal einzelne Spieler besonders hervortun, etwa Michal Superlak oder Tim Peter. Bei uns ist die Last gleichmäßiger auf die ganze Mannschaft verteilt.»

© dpa
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