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Weltkriegsbombe in Rastatt gesprengt: Sperrungen aufgehoben

Viele Menschen müssen ihre Häuser verlassen, als eine Weltkriegsbombe in einem Rastätter Industriegebiet entdeckt wird. Die Kampfmittelbeseitiger setzen bei der Sprengung auf Sand und Wasser.
Polizeiabsperrung
Ein Einsatzort der Polizei ist mit Flatterband abgesperrt. © Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild

Die Weltkriegsbombe in Rastatt ist erfolgreich gesprengt worden. Die Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen seien aufgehoben, teilte die Stadt Rastatt (Kreis) am Dienstagabend mit. «Es besteht keine Gefahr mehr.» Die Sperrung im Bahnverkehr sei aufgehoben, teilte die Bundespolizei auf X, ehemals Twitter, mit. Es hatte zuvor auf der Rheintalbahn Beeinträchtigungen im Fernverkehr gegeben. Der Nahverkehr und der Bahnhof Rastatt seien von den Sperrungen nicht betroffen gewesen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Streckensperrung sei um 19.35 Uhr aufgehoben worden, sagte eine Bahnsprecherin. Sechs Fernverkehrszüge wurden ihren Angaben zufolge umgeleitet, es kam zu geringen Verspätungen.

Die 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe war am Dienstag bei Luftbildaufnahmen vor geplanten Baumaßnahmen in einem Industriegebiet entdeckt worden. Eine Sperrzone wurde eingerichtet, zuletzt hatte sie einen Radius von 1000 Metern um den Fundort. Betroffen von den Sperrungen waren nach früheren Angaben der Stadt die Autobahn 5, die Bundesstraße 462 sowie die Kreisstraße 3716. Bewohner des Rastätter Stadtteils Rauental mussten ihre Häuser verlassen.

Zunächst war am Vormittag ein Industriegebiet in Rastatt geräumt worden. Untersuchungen des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ergaben aber, dass die Bombe nicht einfach entschärft werden konnte, sondern gesprengt werden musste, wie die Stadt mitteilte. Die zunächst eingerichtete Sperrzone war deshalb auf einen Radius von 1000 Metern um den Fundort erweitert worden.

Vor der Sprengung habe die Polizei das Gebiet nochmals mit einem Hubschrauber samt Wärmebildkamera überflogen und signalisiert, dass sich keine Personen mehr im Sperrgebiet befänden, hieß es auf der Webseite der Stadt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe die rund vier Meter tiefe Grube, in der sich die Bombe befand, mit knapp 40 Tonnen Sand befüllt. Zusätzlich sei ein mit 20.000 Litern Wasser gefüllter Tank aus Kunststoff über die Sandfläche gelegt worden. Beides sollte den Angaben nach dafür sorgen, dass möglichst geringe Schäden durch die Sprengung entstehen. Die Stadt wies aber darauf hin, dass die Sprengung aufgrund der Menge an Sprengstoff auch weit über das Sperrgebiet wahrnehmbar sein würde.

Rund 120 Personen seien zwischenzeitlich in einer Halle in Rauental untergebracht worden, hieß es. Die Stadt hatte die in Sicherheit gebrachten Menschen angewiesen, dringend benötigte Medikamente und Babynahrung mitzunehmen.

© dpa
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