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VfB-Rekordjäger: Nächster «Big Win» dank Guirassy

Die Stuttgarter Bilanz gegen Dortmund in dieser Saison bleibt makellos. Stürmer Guirassy egalisiert mit seinem Siegtor die nächste Bestmarke und macht die Qualifikation für Europa praktisch klar.
Borussia Dortmund - VfB Stuttgart
Dortmunds Ian Maatsen (l) kämpft mit Stuttgarts Jamie Leweling um den Ball. © Bernd Thissen/dpa

Stimmungskiller Serhou Guirassy ist Mario Gomez nicht mehr auf den Fersen. Der Torjäger des VfB Stuttgart hat mit dem früheren Nationalstürmer gleichgezogen. Beim 1:0-Erfolg im Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund, dem nächsten großen Schritt der Schwaben in Richtung Champions League, erzielte Guirassy seinen 24. Treffer in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga. Damit stellte er Gomez' Vereinsrekord aus der Spielzeit 2008/09 ein - bei noch sechs ausstehenden Partien.

Die Egalisierung dieser Bestmarke, aber vielmehr noch das zehnte Spiel ohne Niederlage nacheinander versetzte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß in Hochstimmung. «Das fühlt sich nach einem Big Win an. Wir sind richtig happy, ich bin richtig stolz», kommentierte der Stuttgarter Coach den hart erkämpften Erfolg seiner Mannschaft in Dortmund, der den BVB-Profis und -Fans die Partystimmung zum 50. Geburtstag ihres Stadions gründlich verdarb.

Dritter Sieg im dritten Duell mit dem BVB

Auf den Hinweis, dass die Schwaben nach Punkten nun sogar mit dem weiterhin schwächelnden Tabellenzweiten FC Bayern München gleichzogen, reagierte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth mit einem breiten Grinsen: «Das hört sich gut an. Es war ein besonderes Erlebnis. Wir haben Zähne gezeigt - über das ganze Spiel.»

Mit dem dritten Erfolg im dritten Saison-Aufeinandertreffen mit dem BVB nach dem Hinspiel (2:1) und dem DFB-Pokal-Duell (2:0) untermauerte der Tabellendritte, warum er nun sieben Punkte vor dem Vizemeister aus dem Revier liegt. Angesichts der prächtigen Ausgangslage können die Schwaben eigentlich schon für die Königsklasse planen. Gleichwohl klang Mittelfeldspieler Angelo Stiller noch zurückhaltend: «Es ist ein ordentlicher Abstand, aber wir wissen, es sind noch sechs Spiele.»

Schon 18 Punkte Vorsprung auf den Sechsten

Die Teilnahme an der Europa League ist bei 18 Zählern Vorsprung auf den Sechsten aus Frankfurt jedenfalls so gut wie perfekt. Sportdirektor Wohlgemuth verkniff sich nach dem fünften Bundesliga-Auswärtssieg in Serie zwar eine Kampfansage an die Bayern, versprach aber vollen Einsatz bis zum letzten Spieltag am 18. Mai: «Klar ist es so, dass wir jetzt alles dafür tun, oben zu bleiben.»

Im Duell der eigentlich gleichwertigen Tabellennachbarn machte der Torjäger den Unterschied. Während sich die Dortmunder Offensive um den deutschen Nationalstürmer Niclas Füllkrug vergeblich um einen Treffer bemühte und selbst beste Chancen ausließ, schlug Guirassy (64. Minute) eiskalt zu. Er traf nach einem mustergültigen Konter.

Neue Sorgen in der Abwehr

Getrübt wurde die Freude der Stuttgarter allerdings durch die Verletzung von Josha Vagnoman. Der 23-Jährige klagte zur Halbzeit über Probleme am Mittelfuß und musste ausgewechselt werden. «Die Hoffnung, dass es keine schwere Verletzung ist, ist mittelgroß», sagte Hoeneß mit Blick auf das Spiel gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag.

Schon vor der Partie fehlten mit Kapitän und Abwehrchef Waldemar Anton, der eine Sperre absitzen musste, sowie den verletzten Anthony Rouault und Dan-Axel Zagadou wichtige Abwehrakteure. «Man muss schon sagen, dass wir in der Defensive fast aus dem letzten Loch gepfiffen haben», sagte Hoeneß, der deswegen Stiller ins Abwehrzentrum beorderte. Der gelernte Mittelfeldspieler meisterte seine Aufgabe mit Bravour.

Zum neunten Mal ohne Gegentor

Die Belohnung: Zum neunten Mal blieben die Schwaben in dieser Spielzeit ohne Gegentor. Auch das ist ein Schlüsselfaktor im Kampf um die erstmalige Teilnahme an der Champions League seit der Saison 2009/10. «Wir haben jetzt 60 Punkte. Die werden dieses Jahr aber nicht reichen. Die haben, glaube ich, sehr oft gereicht, aber wir werden dieses Jahr deutlich mehr Punkte brauchen. Und deswegen sind wir ganz gut beraten, uns ganz schnell wieder auf Frankfurt zu konzentrieren», sagte Hoeneß. Und lässt damit keine Zweifel am geänderten Saisonziel des Fast-Absteigers der Vorsaison mehr zu.

© dpa ⁄ Heinz Büse und Maximilian Wendl, dpa
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