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Verdi und Fridays for Future streiken für besseren ÖPNV

Busse und Straßenbahnen im Südwesten sind am Freitag erneut nicht gefahren. Grund dafür ist die zweite Warnstreikrunde der Gewerkschaft Verdi im Tarifkonflikt des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Unterstützt wird der Warnstreik von der Klimabewegung Fridays for Future (FFF). Mit dem gemeinsamen Warn- und Klimastreik kritisieren sie die Arbeitsbedingungen im ÖPNV. Unter dem Kampagnenmotto «Wir fahren zusammen» finden in 20 Orten in Baden-Württemberg unter anderem in Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe und Heilbronn Demonstrationen statt, teilte FFF am Freitag mit.
Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr - Meersburg
Zwei Wagen kehren um, nachdem sie von dem Warnstreik erfahren haben. © Felix Kästle/dpa

«Klimastreik und ÖPNV-Streik gehören zusammen, denn nur mit besseren Arbeitsbedingungen und mehr Geld für Bus und Bahn kommen wir alle auch in Zukunft klimafreundlich und zuverlässig von A nach B», sagte Nisha Toussaint-Teachout von Fridays for Future Stuttgart. Bessere Bedingungen für die Beschäftigten seien FFF zufolge essenziell für das Gelingen der Mobilitätswende, weg vom motorisierten Individualverkehr. «Der ÖPNV ist in Gefahr. Denn während die Zahl der Fahrgäste ständig steigt und steigen soll, sinkt die Zahl der Fahrerinnen und Fahrer», ergänzte Hanna Binder, stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiterin, auf der Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz.

Auch am zweiten Tag legen nach Angaben von Verdi rund 4 500 Beschäftigte im kommunalen Nahverkehr in Baden-Württemberg ihre Arbeit nieder. Die Warnstreiks finden Verdi zufolge zeitgleich bundesweit in den Bundesländern statt, wo derzeit regionale Tarifverhandlungen laufen. Verdi fordert in dieser Manteltarifrunde für die rund 6 500 Beschäftigten im Südwesten unter anderem eine volle Anrechnung der Arbeitszeiten bei Verspätungen und von bisher unbezahlten Wegezeiten im Betrieb sowie eine grundsätzliche Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit. Eine dritte Runde ist Verdi zufolge für den 5. und 6. März vereinbart.

© dpa
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