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Krankenkassen: Krankschreibungen auch 2023 auf Rekordniveau

Erkältungen, Rückenschmerzen und Depressionen: Auch 2023 haben sich in Baden-Württemberg wieder viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer krankgemeldet. Das zeigen Zahlen der Krankenkassen DAK und KKH.
Krankmeldungen
ILLUSTRATION: Ein Mann liegt mit Taschentüchern, Teetasse, Nasenspray und Tabletten im Bett. © Philip Dulian/dpa

Nach einem Rekord im Jahr 2022 hat sich der Krankenstand in Baden-Württemberg auch 2023 auf hohem Niveau festgesetzt. Wie im Jahr 2022 habe der Krankenstand auch in 2023 bei 4,7 Prozent gelegen, teilte die Krankenkasse DAK mit Verweis auf Daten ihrer Versicherten mit.

Für die Analyse hat die Krankenkasse nach eigenen Angaben die Daten von 270.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Baden-Württemberg durch das Berliner IGES Institut auswerten lassen.

Im Schnitt hatten die DAK-Versicherten im Südwesten rund 17 Fehltage pro Kopf. Im Vergleich zu Versicherten in anderen Bundesländern waren die Menschen in Baden-Württemberg weniger krankgeschrieben. Bundesweit lag der durchschnittliche Krankenstand demnach bei 5,5 Prozent.

«Angesichts der Erkältungswellen im Frühjahr und Herbst ist der hohe Krankenstand zwar nicht überraschend, aber dennoch alarmierend für die Wirtschaft im Südwesten», sagte Siegfried Euerle, Landeschef der DAK. Die hohen Fehlzeiten beeinträchtigten die Abläufe vieler Betriebe und Behörden. Aus Sicht der Krankenkasse braucht es deswegen eine «umfassende Offensive für das betriebliche Gesundheitsmanagement».

Während die Zahl der Krankschreibungen der Auswertung zufolge um 11 Prozent anstieg, ging die Dauer leicht zurück. Waren es im Jahr 2022 durchschnittlich noch 10,7 Tage, waren die Versicherten im vergangenen Jahr im Schnitt nach 9,5 Tagen wieder zurück am Arbeitsplatz.

Am häufigsten fehlten die Versicherten laut DAK im vergangenen Jahr aufgrund von Erkältungskrankheiten - mehr als jeder fünfte Fehltag sei so begründet worden, hieß es. Am zweithäufigsten waren Befreiungen wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems, also etwa Rückenschmerzen. «Einen merklichen Anstieg gab es auch bei den psychischen Erkrankungen», teilte die Krankenkasse mit. Bei anderem Depressionen und Angststörungen seien die Fehlzeiten um rund 8,7 Prozent nach oben gegangen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis wie die DAK kommt auch die Krankenkasse KKH. Demnach lag der Krankenstand der KKH-Versicherten im Südwesten im vergangenen Jahr bei 5,4 Prozent - und damit auf dem Niveau des Jahres 2022. Auch die KKH-Versicherten fehlten im vergangenen Jahr häufiger, aber dafür kürzer. Der Analyse liegen laut KKH Daten von rund 97.000 Versicherten in Baden-Württemberg zugrunde.

© dpa
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