Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Medien: Biden-Bruder weist Vorwürfe gegen Präsidenten zurück

Die Republikaner im Repräsentantenhaus treiben die Ermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten voran. Nun stellt sich Joe Bidens jüngerer Bruder einer Befragung.
James Biden
James Biden sagt, er habe seinen Bruder Joe nie gebeten, in seinem Namen oder dem seiner Geschäftspartner eine offizielle Handlung vorzunehmen. © Andrew Harnik/AP/dpa

Der jüngere Bruder von Joe Biden hat den US-Präsidenten bei einer Anhörung vor wichtigen Ausschüssen des Repräsentantenhauses übereinstimmenden Medienberichten zufolge gegen Korruptionsvorwürfe der Republikaner verteidigt. James Biden (74) sagte im Rahmen von Ermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten als dessen erstes Familienmitglied hinter verschlossenen Türen aus.

Laut einem Transkript seines Eröffnungsstatements, aus dem mehrere US-Medien nach der Anhörung zitierten, sagte James Biden: «Ich habe eine 50 Jahre lange Karriere in einer Vielzahl von Unternehmen hinter mir. Joe Biden war nie an diesen Aktivitäten beteiligt oder hatte ein direktes oder indirektes finanzielles Interesse an ihnen. Keines.»

Er habe seinen Bruder auch nie gebeten, in seinem Namen oder dem seiner Geschäftspartner eine offizielle Handlung vorzunehmen. Bei all den geschäftlichen Unternehmungen, an denen er beteiligt gewesen sei, habe er sich auf sein eigenes Talent, sein Urteilsvermögen, seine Fähigkeiten und seine persönlichen Beziehungen verlassen - und niemals auf seinen Status als Bruder von Joe Biden.

Kommt es zum Amtsenthebungsverfahren?

Die Republikaner im Repräsentantenhaus treiben die sogenannten Impeachment-Ermittlungen gegen Joe Biden voran. Sie werfen dem demokratischen Präsidenten vor, sein öffentliches Amt zum finanziellen Vorteil seiner Familie missbraucht zu haben. Eindeutige Beweise für ein schweres Fehlverhalten haben sie bislang aber nicht vorgelegt. Ob nach Ermittlungen am Ende tatsächlich ein Amtsenthebungsverfahren stehen könnte, ist fraglich. Der 81-Jährige will bei der US-Wahl im November für eine zweite Amtszeit antreten.

In der vergangenen Woche war ein Ex-Informant des FBI unter dem Vorwurf festgenommen worden, Korruptionsvorwürfe gegen Joe Biden und dessen Sohn Hunter erfunden zu haben. Wie US-Medien berichteten, hatte der Ex-Informant nach seiner Festnahme behauptet, der russische Geheimdienst sei daran beteiligt gewesen, ihm die Informationen über Hunter Biden zukommen zu lassen.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Fallout Staffel 2: So geht es mit Amazons Videospiel-Serie weiter
Tv & kino
Fallout Staffel 2: So geht es mit Amazons Videospiel-Serie weiter
Charité Staffel 5: Wird die ARD-Serie fortgesetzt?
Tv & kino
Charité Staffel 5: Wird die ARD-Serie fortgesetzt?
Tv & kino
Michael Douglas als Gründervater Benjamin Franklin
WWDC 2024: Neue KI-Funktionen für iOS 18 und Co. – das erwarten wir
Handy ratgeber & tests
WWDC 2024: Neue KI-Funktionen für iOS 18 und Co. – das erwarten wir
Xperia 10 VI: Macht Sony alles anders?
Handy ratgeber & tests
Xperia 10 VI: Macht Sony alles anders?
OpenAI
Internet news & surftipps
ChatGPT wird für zahlende Nutzer aktueller
Xabi Alonso
Fußball news
Alonsos Leverkusen vor historischem Titel
Büro: Frau schaut nachdenklich auf telefonierenden Mann
Job & geld
Wettbewerb ohne Verlierer: Konkurrenz richtig nutzen