Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Falsche Europol-SMS: Installieren Sie diese App nicht

Eine Kurznachricht von Europol? Klingt gar nicht gut. Offen gesagt klingt das sogar ziemlich beängstigend. Was dahintersteckt und wie Sie richtig auf so eine SMS reagieren.
Eintippen ins Smartphone
Hinter der «Europol-Report-App», die von Betrügern via SMS lanciert wird, verbirgt sich Android-Schadsoftware. © Marcus Brandt/dpa

Im Namen des europäischen Polizeiamtes Europol landen derzeit massenhaft gefälschte Kurznachrichten auf Smartphones. Darin behaupten Betrüger, dass man in den Fokus von Ermittlungen geraten sei und eine verlinkte Seite öffnen soll, um eine Hausdurchsuchung abzuwenden. Die Anschuldigungen sind frei erfunden, am besten tippt man nicht auf den Link und löscht die SMS gleich, rät das Verbraucherschutzportal «Watchlist Internet».

Denn auf der ebenfalls gefälschten Europol-Seite, die sich nach einem Tippen auf den Link öffnet, erhöhen die Kriminellen den Druck noch einmal, damit Nutzerinnen und Nutzer unüberlegt handeln: Man sei wegen illegaler Aktivitäten angezeigt worden und solle eine «Europol-Report-App» installieren, vermeintlich um Einspruch einlegen zu können.

Keine Europol-App, sondern eine gefährliche Wanze

Tatsächlich handelt es sich bei der App aber um Android-Schadsoftware. Wer den Anweisungen folgt, die Anwendung installiert und alle geforderten Berechtigungen erteilt, öffnet den kriminellen Angreifern vollständig sein Gerät mit allen Daten darauf.

Falls dies geschehen sein sollte, deinstalliert man die App am besten sofort wieder. Ist dies nicht möglich, startet man das Gerät im abgesicherten Modus neu. Wie das geht, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und in den Anleitungen zum jeweiligen Gerät dokumentiert. Im abgesicherten Modus sollte die Schadsoftware unter «Einstellungen/Apps» deinstalliert werden können.

Passwörter ändern und ab zur echten Polizei

Anschließend empfiehlt es sich, alle Passwörter zu ändern, die die Schadsoftware möglicherweise auslesen konnte, und Anzeige bei der örtlichen Polizei zu erstatten. «Watchlist Internet» hat auf seinen Seiten auch noch weitere Tipps zusammengefasst («http://dpaq.de/klQEX»), wie man mit seinem Smartphone nach einer Infektion mit Schadsoftware verfährt.

Die Betrugsmasche wird auch als Authority Scam bezeichnet, weil Kriminelle den Namen von Behörden missbrauchen, um Menschen unter Druck zu setzen und zu betrügen. Grundsätzlich gilt: Behörden stellen keinen Kontakt per SMS her und auch ein Erstkontakt per E-Mail ist nicht üblich. Geht es etwa um Anhörungen, laden Polizeibehörden dazu postalisch oder persönlich vor.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Finale der ProSieben-Show
Tv & kino
«Der Floh» gewinnt «The Masked Singer»: «War das geil!»
«Kissing Tartu» in Estland
Kultur
Massenküssen und ESC-Songs in der Kulturhauptstadt
Spanische Royals
People news
Neue Familienfotos der spanischen Royals
Online-Plattform X
Internet news & surftipps
Musk lässt Twitter-Webadressen auf x.com umleiten
Unechte Karettschildkröte schwimmt im Meeresmuseum von Stralsund
Das beste netz deutschlands
So gelingen Fotos durch die Glasscheibe eines Aquariums
KI Symbolbild
Internet news & surftipps
Europarat verabschiedet KI-Konvention
Boxen: Fury - Usyk
Sport news
Duell um Schwergewichtskrone: Profiboxer Usyk schlägt Fury
Ein Balkonkraftwerk in München
Wohnen
Wie melde ich mein neues Balkonkraftwerk an?