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Saw X: Das Ende und der Jigsaw-Twist erklärt

Jigsaw alias John Kramer ist zurück! Die Kreuzung aus Moralapostel und sadistischem Psychopathen begibt sich im zehnten „Saw”-Teil auf einen blutrünstigen Rachefeldzug. Wie es sich gehört, darf neben cleveren Foltermechanismen auch der obligatorische Twist am Ende nicht fehlen. Wir erklären, was am Ende von „Saw X” passiert und was die Mid-Credit-Szene verrät.
Saw X: Das Ende und der Jigsaw-Twist erklärt
Saw X: Das Ende und der Jigsaw-Twist erklärt © picture alliance / Everett Collection | ©Lions Gate/Courtesy Everett Collection

Nach seinem überraschenden Tod in „Saw III” gibt es im zehnten Teil der Reihe ein Wiedersehen mit John Kramer – wie immer gnadenlos gut von Tobin Bell verkörpert. Bereits vor dem enttäuschenden neunten Teil „Saw: Spiral” arbeiteten die Autoren Josh Stolberg und Pete Goldfinger an der Fortsetzung.

Im Gegensatz zur gewohnt chronologischen Saw-Reihenfolge präsentiert sich Saw X nicht als Fortsetzung, sondern als sogenanntes „Midquel“ – angesiedelt zwischen Saw (2004) und „Saw II” (2005).

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Die große Frage lautet natürlich: Kann es überhaupt ein überraschendes Ende geben, wenn wir bereits wissen, dass Jigsaw hier überlebt? Sei unbesorgt: Auch in Teil X bleibt sich das Franchise treu und rundet Jigsaws ausgeklügelte Mordfallen mit schockierenden Twists ab.

Saw X: Worum geht es überhaupt?

Mit über 70 Folterfallen und mehr als 100 Todesopfern zählt John Kramer, Künstlername Jigsaw, zu den engagiertesten Serienmörder:innen der Filmgeschichte. Ungeachtet seiner gerne vorgebrachten moralischen Vorträge liegt es da nur nahe, in ihm den Bösewicht zu sehen. Saw X stellt diese Annahme auf den Kopf und präsentiert Jigsaw erstmals als klaren Anti-Helden. Worum geht es jedoch?

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Unmittelbar nach dem ersten Saw-Film sucht der schwerkranke Kramer bei vermeintlichen Hirnspezialist:innen in einer abgelegenen Chemiefabrik in Mexiko Hilfe. Für eine enorme Geldsumme verspricht ihm die angebliche Ärztin Cecilia Pederson, seinen Hirntumor mit einer nicht zugelassenen Behandlungsmethode zu entfernen.

Der sonst so berechnende Kramer vertraut Pederson überraschenderweise, muss aber schnell feststellen, dass sie und ihre Komplizen nur eins entfernen wollen: Kramers Geld. Es kommt, wie es kommen musss: Jigsaw sucht Rache und will die Fake-Spezialist:innen mit eigenen Methoden und mit der Unterstützung von Sidekick Amanda Young „heilen”. Bevorzugte Behandlungen á la Jigsaw: Amputationen, Operationen am eigenen Gehirn und Giftgas.

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Das Saw X-Ende erklärt: Vertraue niemandem!

Wenn Saw uns eins gelehrt hat, dann wohl das: Menschen können sich bessern, wenn Jigsaw sie nur genug foltert. Diese Lehre findet in Saw X keine Bestätigung. Obwohl Jigsaw sie seinen Tests unterzieht, bleiben die Betrüger:innen um Mastermind Cecilia Pederson unverbesserlich. Die Gruppe umfasst neben Pederson noch den angeblichen Anästhesisten Mateo, die Fake-Krankenschwester Valentina und die Drogensüchtige Gabriela.

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Während Valentina und Meteo an ihren Tests scheitern und nach Saw-Manier kreativ ums Leben kommen, gelingt es Cecilia, Hilfe zu rufen. Hier kündigt sich der erste von zwei Twists in Form von Parker Sears an. Sears, der zu Beginn des Films als vermeintlicher Krebspatient auftaucht, erscheint plötzlich in der Fabrik und behauptet, ebenfalls um sein Geld betrogen worden zu sein.

Schnell wird klar: Sears gehört zu Pederson. In einem Überraschungsmoment überwältigt er John und Amanda und zwingt sie, Pederson zu befreien. Diese tötet daraufhin die drogensüchtige Komplizin Gabriela als letzte Mitwisserin und sperrt das Rache-Duo in eine seiner eigenen Fallen ein.

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Happy End nach Jigsaw-Manier

Genau an dieser Stelle beginnt das Finale von Saw X. Pederson begnügt sich nicht damit, John Kramer samt Gehilfin schnell aus dem Weg zu räumen. Stattdessen zieht sie den Nachbarsjungen Carlos mit hinein, der vor der Fabrik nichtsahnend Fußball spielt und mit dem sich Kramer vor seiner Operation anfreundete.

Während sie Amanda fesseln, sieht Pederson für Jigsaw und Carlos eine Saw-typische Foltervariante vor: Waterboarding mit Blut statt Wasser. Auf eine Plattform geschnallt, drohen der Mann und der Junge in Blut zu ertrinken, während Pederson und Parker Sears glauben, sich aus dem Staub machen zu können.

Die Betonung liegt auf „glauben“, denn der Raum, in dem sie Jigsaws Operationsgeld erwarten, entpuppt sich als weitere Falle. Mit Betreten schließen sich die Türen automatisch, wodurch sich die Falle, in der Jigsaw und Carlos stecken, deaktiviert.

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Eines von Jigsaws berühmten Audiotapes fällt vor Pederson und Sears von der Decke und offenbart den eigentlichen Twist: Bereits vor seiner Operation erfuhr Jigsaw über den Taxifahrer, der ihn am Flughafen abholte, von der Beziehung zwischen den beiden. Amanda wiederum bekam mit, dass Pederson ihren Geliebten heimlich um Hilfe rief.

Da er den Verrat voraussah, tauschte Jigsaw die echten Patronen in Sears Waffe gegen Platzpatronen aus. Indem Sears die Waffe verwendete, um Jigsaw zu überwältigen, scheiterte er an seinem Test und unterschrieb sein Todesurteil.

Der Raum, in den Pederson und Sears eingesperrt sind, beginnt sich mit Giftgas zu füllen, womit die letzte Prüfung im zehnten Saw-Teil bevorsteht. Nur einer von beiden kann den Kopf durch eine Lüftungsöffnung stecken und überleben. Ohne zu zögern, ersticht Pederson ihren Geliebten und rettet sich selbst.

Jigsaw schenkt dem Jungen Carlos indes das erschwindelte Geld der Bande. Zu dritt spazieren John Kramer, Amanda Young und Carlos in einem schwarzhumorigen Happy End den End-Credits entgegen.

Weitere bekannte Gesichter in der Mid-Credit-Szene

Was wir spätestens seit den Marvel-Filmen wissen: Gehe nicht vor den End-Credits aus dem Kino. Das gilt auch für Saw X, denn hier gibt es in einer Mid-Credits-Szene ein Wiedersehen mit einem bekannten Gesicht: Detective Mark Hoffman, der erstmals in Saw III als Jigsaws Gehilfe und von Saw IV bis Saw VI als neuer Jigsaw auftrat. Wenn Du genau hinhörst, wirst Du feststellen, dass es Hoffmann ist, von dem Jigsaw im Verlaufe des Films mehrmals Informationen am Telefon erhält.

Die Mid-Credits-Szene zeigt Kramer und Hoffmann, wie sie sich an Henry Kessler rächen. Kessler, das letzte Mitglied aus Pedersons Bande, hatte Kramer im Krankenhaus die vermeintliche Ärztin Cecilia Pederson empfohlen und somit den Betrug eingeleitet.

Nach dem Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn” erteilt Jigsaw dem vermeintlich Krebskranken, der sich ihm im Krankenhaus mit einer falschen Operationsnarbe präsentierte, eine Lehre, die Kessler mit großer Wahrscheinlich nicht überlebt.

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© Vodafone GmbH ⁄ Constantin Flemming
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