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Amerika im Bürgerkrieg: Das Ende von Civil War erklärt

Der faschistische US-Präsident hat sich in eine dritte Amtszeit geputscht und Kalifornien und Texas stoßen mit ihren Truppen nach Washington vor, um ihn zu stürzen. Eine verstörende Zukunftsvision – die gleichermaßen faszinieren und schockieren will. Hier findest Du das aufwühlende Ende von „Civil War” erklärt.
Amerika im Bürgerkrieg: Das Ende von Civil War erklärt
Amerika im Bürgerkrieg: Das Ende von Civil War erklärt © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Uncredited

Ein Krieg vor der eigenen Haustür

Moderner Sezessionskrieg: Der amtierende US-Präsident (Nick Offerman) befindet sich in seiner dritten Amtszeit, obwohl in den Vereinigten Staaten nur zwei erlaubt sind. Die US-Staaten Texas und Kalifornien haben sich zur Westfront („Western Alliance”) zusammengeschlossen und stehen mit ihren Truppen kurz vor Washington.

Mittendrin: Die Kriegsjournalist:innen Lee (Kirsten Dunst) und Joel (Wagner Moura), die ein letztes Mal den Präsidenten interviewen wollen, bevor er gestürzt wird.

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Gemeinsam mit der jungen Nachwuchsfotografin Jessie (Cailee Spaeny) und dem betagten Reporter Sammy (Stephen Henderson) macht sich das Duo auf den Weg von New York nach Washington. Zuschauer:innen erwartet ein Roadtrip, der alles andere als gemütlich wird. Denn in weiten Teilen der USA herrscht Chaos – und Journalist:innen gelten als Freiwild.

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Civil War erklärt: Eine gespaltene Nation

Erschossen, angezündet, totgeschlagen: Die Autofahrt nach Washington führt durch ein Land, das kaum wiederzuerkennen ist. Die Reporter:innen begegnen bewaffneten Besitzern einer ländlichen Tankstelle, die gerade dabei sind, zwei Männer zu foltern – angeblich, weil sie Plünderer sind. Und auf einem ehemaligen Weihnachtsmarkt werden die Protagonist:innen beinah von einem Scharfschützen getötet.

Während Lee im Verlauf des Films immer mehr an ihrer Arbeit als Kriegsreporterin zu zerbrechen droht, hat Jessie anscheinend Blut geleckt. Die Nachwuchsjournalistin hat der Ehrgeiz gepackt. Sie stürzt sich in immer waghalsigere Situationen, um das perfekte Foto zu schießen.

Scharfschütze im Film "Civil War"

Duell der Scharfschützen – auf dem Gelände eines ehemaligen Weihnachtsmarkts. — Bild: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Uncredited

Nach der Übernachtung in einem Flüchtlingslager werden Teile der Gruppe von Extremisten gefangen genommen, die gerade dabei sind, ermordete Zivilist:innen in ein Massengrab zu befördern.

Joel versucht, die bewaffneten Männer zu beschwichtigen: „Wir sind Amerikaner”. Doch dem rassistischen Anführer der Miliz (Jesse Plemons) reicht das nicht: Er will von den Reporter:innen wissen, welche Art von Amerikaner sie sind. Da Lee und Jessie aus dem Mittleren Westen kommen, werden sie von ihm verschont. Ihren Kollegen Tony tötet er hingegen, nachdem dieser unter Tränen zugibt, aus Hongkong zu stammen.

In letzter Sekunde rettet Sammy die Gruppe, indem er die Extremisten mit dem Auto überfährt. Bei der waghalsigen Rettungsaktion wird er allerdings angeschossen – und stirbt an seinen Verletzungen. Doch Zeit zum Trauern bleibt Jessie, Joel und Lee nicht.

Das Ende von Civil War erklärt: Showdown im Weißen Haus

In Charlottesville stellt das Trio fest, dass es zu spät dran ist, um den US-Präsidenten zu interviewen. Die Verteidiger der Regierung haben inzwischen kapituliert und Washington steht kurz vor dem Fall.

Doch für die Story riskieren Lee, Joel und Jessie weiterhin alles: Sie folgen den Western Forces in die umkämpfte Hauptstadt. Dort kommt es im Weißen Haus zum Showdown zwischen den Soldat:innen der Westfront und dem Secret Service. Als Jessie versucht, ein Bild von dem Gefecht aufzunehmen, rettet Lee sie in letzter Sekunde vor dem Tod, gerät dabei aber selbst ins Kreuzfeuer und stirbt.

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Die Soldat:innen nehmen den Präsidenten im Oval Office gefangen und wollen ihn direkt erschießen. Doch Joel schreitet ein und bittet den Präsidenten um ein letztes Statement. Dieser bettelt vergeblich um sein Leben: „Lass nicht zu, dass sie mich töten”. Jessie hält seine Hinrichtung mit ihrer Kamera fest.

Im Abspann des Films ist schließlich ein sich entwickelndes Foto zu sehen, auf dem die Soldat:innen lächelnd mit der Leiche des Präsidenten posieren.

Civil War erklärt: Die unterschiedlichen Fraktionen im Bürgerkrieg

Einzigartig an Civil War ist, dass es weder „Gute” noch „Böse” gibt. Tatsächlich spielt das Thema Politik in dem Film nicht wirklich eine Rolle. Die Zuschauer:innen erfahren auch kaum etwas über die Hintergründe des fiktiven Bürgerkrieges. Stattdessen geht es vor allem um die brutalen Folgen des Niedergangs.

Klar ist nur, dass der Präsident vermutlich zum Ausbruch des Bürgerkrieges beigetragen hat. Er befindet sich mittlerweile in seiner dritten Amtszeit, hat mit dem FBI die zentrale Sicherheitsbehörde der USA abgeschafft und befehligt Luftangriffe auf US-Bürger:innen.

Hinter dem Präsidenten stehen die Loyalisten, zu denen ein Großteil der US-Staaten zählt (Arizona, Colorado, Pennsylvania und viele andere). Doch für die läuft es vielerorts nicht gut: Das Wasser ist knapp, ein einzelnes Mittagessen kostet 300 US-Dollar und viele Bürger:innen greifen selbst zu den Waffen, um sich zu verteidigen oder ethnische Säuberungen durchzuführen.

Am Ende von Civil War haben die Streitkräfte der loyalistischen Staaten entweder kapituliert oder wurden getötet. Washington bleibt weitestgehend schutzlos zurück.

Der größte Gegner des US-Präsidenten ist die Westfront, die von Kalifornien und Texas angeführt wird. Die beiden US-Staaten haben sich von der Union abgespalten und ihre eigenen Republiken gegründet. Gemeinsam bekämpfen sie den Präsidenten – und das, obwohl sie augenscheinlich nicht viel gemeinsam haben (Texas ist durch und durch republikanisch, Kalifornien demokratisch).

Darüber hinaus gibt es zwei weitere Fraktionen in Civil War: Die New People’s Army Alliance, zu der nordwestliche US-Staaten wie Idaho, Montana und Oregon zählen. Und die Florida Alliance, ein Zusammenschluss von südöstlichen Bundesstaaten (unter anderem Louisiana, Georgia und Alabama).

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© Vodafone GmbH ⁄ Annika Linsner
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