Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

Für sechs Mannschaften geht es am Freitag noch um den Einzug ins WM-Achtelfinale - Brasilien und Portugal sind in den Gruppen G und H bereits sicher weiter, Ghana und die Schweiz haben gute Chancen.
Ghanas Cheftrainer Otto Addo reagiert nach dem Spiel gegen Südkorea. © Luca Bruno/AP/dpa

Bei der Fußball-WM in Katar fallen an diesem Freitag die letzten Entscheidungen in der Gruppenphase. Trainer Otto Addo könnte mit der ghanaischen Nationalmannschaft schon ein Unentschieden reichen, um ins WM-Achtelfinale einzuziehen.

Gegner in Gruppe H ist Uruguay. In Gruppe G reicht den Schweizern ein Punkt fürs Weiterkommen, wenn Kamerun nicht gegen Brasilien gewinnt.

Gruppe H: Ghana - Uruguay (16.00 Uhr MEZ/ZDF und MagentaTV)

Angesichts der viel diskutierten Vorgeschichte mit dem denkwürdigen WM-Duell 2010 nimmt Ghanas Nationaltrainer Otto Addo vor dem Spiel gegen Uruguay den Druck von seiner Mannschaft. «Es ist kein normales Spiel aufgrund dessen, was die Öffentlichkeit daraus macht», sagte der 47-Jährige. «Aber für mich ist es ein normales Spiel.»

Die beiden Nationen waren im Viertelfinale der WM in Südafrika aufeinandergetroffen. Uruguays Stürmer Luis Suarez hatte damals Sekunden vor dem Abpfiff der Verlängerung mit der Hand auf der Linie gerettet. Den folgenden Strafstoß vergab Asamoah Gyan und Ghana scheiterte im Elfmeterschießen.

Gruppe H: Südkorea - Portugal (16.00 Uhr MEZ/MagentaTV)

Um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben, muss Südkorea (1 Punkt/2:3 Tore) auf jeden Fall gewinnen. Dazu wäre dann das Torverhältnis je nach Ausgang des anderen Spiels zwischen Ghana (3/5:5) und Uruguay (1/3:5) wichtig.

An der Seitenlinie wird der portugiesische Trainer Paulo Bento, der sein Heimatland zwischen 2010 und 2014 trainiert hatte, nach seiner Roten Karte im Anschluss des letzten Spiels nicht mithelfen können. «Ich denke nicht, dass es ein Problem wird. Ich habe lange mit den Spielern gearbeitet und der Trainerstab ist auf einer Linie», sagte Bento. Portugal hat das Achtelfinale bereits sicher, ein Punkt fehlt zum Gruppensieg.

Gruppe G: Serbien - Schweiz (20.00 Uhr/ZDF und MagentaTV)

Die Serben brauchen einen Sieg gegen die Schweiz, sonst würde das Gleiche passieren wie bei den Weltmeisterschaften 2006, 2010 und 2018: Eine vor allem in der Offensive namhaft besetzte Mannschaft müsste schon nach der Vorrunde nach Hause fliegen.

«Für Serbien ist hier nichts verloren. Ich weiß nicht, was die Leute von uns erwartet haben: Dass wir gegen Brasilien gewinnen und ins Finale durchmarschieren?», wehrte sich Serbiens Trainer Dragan Stojkovic am Donnerstag gegen massive Kritik in der Heimat.

Gruppe G: Kamerun - Brasilien (20.00 Uhr MEZ/Magenta TV)

Kamerun braucht dringend einen Sieg, um noch Chancen aufs Weiterkommen zu haben. Gut möglich, dass Trainer Rigobert Song erstmals bei dieser WM Vincent Aboubakar und Bayern-Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting gemeinsam von Beginn an stürmen lässt.

Song erinnerte er daran, «dass Kamerun Brasilien auch schon geschlagen hat». Der bisher einzige Sieg gelang beim Confed-Cup 2003 - mit Song als Abwehrchef und dem heutigen Verbandspräsidenten Samuel Eto'o als Siegtorschützen zum 1:0.

© dpa
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