Frankreich im Achtelfinale, Argentinien hat noch Chancen

Die Favoriten kommen bei der WM am Samstag zu Siegen. Drei Superstars treffen für ihre Teams. Der DFB legt sich mit der FIFA an.
Spannung pur: Eine Frau fiebert für die Argentinische Mannschaft mit. © Gustavo Garello/AP/dpa

Bei der Fußball-WM in Katar steht die französische Nationalmannschaft als erstes Team im Achtelfinale. Der Titelverteidiger feierte mit dem 2:1 (0:0) gegen Dänemark den zweiten Vorrundensieg und steht damit vorzeitig in der K.o.-Runde.

Vor 42.860 Zuschauern in Doha erzielte Kylian Mbappé in der 60. und 86. Minute die Tore für Frankreich. Andreas Christensen (68.) traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die Dänen, die trotz der Niederlage ebenfalls noch weiterkommen können.

Im letzten Spiel des Tages haben Lionel Messi und Enzo Fernández Mitfavorit Argentinien vor einem frühen Aus bewahrt. Der Superstar von Paris Saint-Germain erzielte am Samstagabend beim 2:0 (0:0) gegen Mexiko vor 88 966 Zuschauern im ausverkauften Lusail-Stadion in der 64. Minute die wichtige Führung. Fernández traf sehenswert zum 2:0-Endstand (87.).

Dank des ersten Turniersieges darf Polen auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen. Das Team um Superstar Robert Lewandowski gewann am Samstag gegen Saudi-Arabien mit 2:0 (1:0). Vor 44.259 Zuschauern in Al-Rajjan erzielten Piotr Zielinski in der 39. Minute und Ex-Bayern-Stürmer Lewandowski (82.) die Tore für die Polen, die in der Tabelle der Gruppe C mit vier Punkten an der Spitze liegen. Letzter Vorrundengegner ist am kommenden Mittwoch Argentinien (3 Punkte). Saudi-Arabien (3) trifft dann auf Mexiko (1).

Gruppe D

In der Frankreich-Gruppe D darf Australien auf den erstmaligen Einzug ins Achtelfinale seit 16 Jahren hoffen. Die Socceroos gewannen am Samstag ihr zweites Vorrundenspiel gegen Tunesien mit 1:0 (1:0) und stehen vor dem abschließenden Spieltag bei drei Punkten. Tunesien hat nur einen Zähler und muss zum Abschluss gegen Titelverteidiger Frankreich antreten.

Der deutsche Bundestrainer Hansi Flick glaubt vor dem brisanten Gruppenduell am Sonntag mit Spanien weiter an sein Team. «Ich sehe in der Mannschaft überhaupt keine Angst. Die Mannschaft hat so viel Erfahrung, die Mannschaft hat so hohe Qualität, da geht es einfach darum, dass man sich auf das Spiel freut», sagte Flick am Samstag in einem Interview der ARD-Sportschau. «Letztendlich muss man versuchen, seine beste Leistung gegen starke Spanier abzurufen und da ist die Mannschaft gefordert», sagte Flick und fügte hinzu: «Ich glaube, die Mannschaft freut sich darauf.»

Zur obligatorischen Pressekonferenz war Flick allein erschienen. Man habe keinem Spieler die Reise aus dem Trainingscamp ins offizielle Medienzentrum zumuten wollen, lautete die erstaunliche Begründung des Bundestrainers für das Fehlen eines Spielers, das laut FIFA-Regularien nicht erlaubt ist. Dem Deutschen Fußball-Bund droht nun eine Geldstrafe.

© dpa
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