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Geschke beendet Karriere nach der Saison

Der deutsche Radsport verliert eines seiner größten Aushängeschilder. Simon Geschke beendet nach der Saison seine Laufbahn.
Simon Geschke
Simon Geschke wird seine Karriere Ende 2024 beenden. © Bernd Weißbrod/dpa

Simon Geschke bestreitet 2024 seine letzte Saison als Radprofi. Das gab der 37-Jährige bekannt.

«2024 wird für mich eine spezielle Saison, denn ich habe entschieden, dass es die letzte für mich als Profi wird. Ich bin hoch motiviert, nach einem guten Jahr aufzuhören», schrieb Geschke beim Kurznachrichtendienst X, vormals Twitter. Geschke wird am Ende 16 Saisons im Peloton verbracht haben. Bisher feierte er drei Siege, darunter ein Etappenerfolg bei der Tour de France 2015.

Bereits am 16. Januar startet der gebürtige Berliner in sein letztes Profi-Jahr. Geschke wurde von seinem französischem Team Cofidis für die Tour Down Under (16. bis 21. Januar) nominiert und bestreitet im Anschluss noch die Surf Coast Classic (25. Januar) und das Cadel Evans Great Ocean Road Race (28. Januar) in Australien.

Vorfreude auf den Giro

Ein erster Höhepunkt soll der Giro d'Italia (4. bis 26. Mai) werden, den der Kletterspezialist zum vierten Mal nach 2014, 2015 und 2017 bestreitet. «Der Giro ist einfach die Grand Tour mit dem meisten Charme. Ich bin das Rennen dreimal gefahren und hatte immer gute Erfahrungen. Die Stimmung ist super, aber nicht ganz so verrückt wie bei der Tour», sagte Geschke dem «CyclingMagazine».

Bei entsprechender Form will Geschke auch zum zwölften Mal an der Tour de France (29. Juni bis 21. Juli) teilnehmen. Allerdings hat das größte Rennen der Welt auch seine Tücken. «Es gibt kein Rennen, bei dem ich im Feld so viel Angst habe, wie bei der Tour de France. Die aggressive Fahrweise im Feld, die Motorräder, die Zuschauer – es ist ein Spektakel am Limit. Wunderschön, fordernd, emotional, aber auch extrem gefährlich. Das macht die Tour für mich etwas weniger attraktiv», sagte Geschke.

2022 gab die Tour Geschkes ohnehin schon erfolgreicher Karriere einen weiteren Schub, als er neun Tage das Bergtrikot trug - so lange wie noch kein Deutscher vor ihm. Am Ende wurde der Routinier Zweiter der Wertung, durfte das Trikot allerdings stellvertretend für den dänischen Tour-Sieger Jonas Vingegaard auf der letzten Etappe in Paris tragen.

© dpa
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