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Freiburg feiert turbulentes 3:2 - Matarazzo wird laut

Aus einem 2:0 für Freiburg im Duell mit 1899 Hoffenheim wird ein 2:2. Doch am Ende feiert der Gastgeber, obwohl er das Spiel zu zehnt beendet. TSG-Trainer Matarazzo macht seinem Ärger Luft.
SC Freiburg - TSG 1899 Hoffenheim
Freiburgs Vincenzo Grifo glänzte gegen Hoffenheim mit einem Tor und einer Vorlage. © Philipp von Ditfurth/dpa

Freiburgs Trainer Christian Streich war am Ende des turbulenten Duells «sehr glücklich» über eine «wunderbare Reaktion», sein Hoffenheimer Kollege Pellegrino Matarazzo wurde in der Kabine laut.

In einem unterhaltsamen badischen Duell der Fußball-Bundesliga hat der SC Freiburg gegen die TSG 1899 Hoffenheim erst ein zwischenzeitliches 2:0 verspielt. Und am Ende in Unterzahl doch noch ein im Gerangel um die Europapokalplätze wichtiges 3:2 (1:0) gefeiert.

Emotional aufgeladen äußerte Hoffenheims Trainer Matarazzo anschließend Unmut über seine Mannschaft. «Es ging um vieles», berichtete der Gäste-Coach anschließend: «Es ging um das komplette Spiel», sagte er und bemängelte unter anderem, dass seine Mannschaft zu «mutlos» in der ersten Halbzeit gewesen sei.

Ärger über mögliches Foulspiel vor dem SC-Siegtor

Besonders ärgerte ihn aber auch das dritte und entscheidende Gegentor und ein mögliches Foulspiel von Freiburgs Maximilian Eggestein an Andrej Kramaric. «Das ist gar keine Frage, ob das ein Foul ist! Der lehnt sich auf seinen Rücken! Er macht Huckepack, er dreht ihn komplett um», schimpfte Matarazzo bei Sky: «Das geht nicht, das ist ein ganz klares Foul. Dass keiner eingreift in dieser Situation, ist für mich auch nicht verständlich.»

Roland Sallai traf im Anschluss an diese Szene im Nachschuss vor 33.600 Zuschauern doch noch zum Freiburger Erfolg (85. Minute). «Ich würde mich an seiner Stelle auch aufregen», räumte Eggestein mit Blick auf Kramaric ein, stellte aber auch klar: «Ich finde es aber ein bisschen wenig, um es zurückzupfeifen.» Eggestein sprach anschließend von einem «sehr geilen Spiel» und SC-Stürmer Michael Gregoritsch war noch länger nach dem Abpfiff und dem Freiburger Happy End «voller Adrenalin».

Grifo glänzt

Bei Eiseskälte hatte zunächst Vincenzo Grifo in seinem 250. Pflichtspiel für Freiburg als Vorlagengeber und Torschütze geglänzt. Der offensive Mittelfeldspieler flankte zum 1:0 auf Höler, der per Direktabnahme traf (36.). Der Jubel wurde allerdings zunächst jäh gestoppt. Erst nach einem Videobeweis nahm Schiedsrichter Sascha Stegemann die Abseitsentscheidung zurück.

Ein Ballverlust von Grillitsch, der wieder in die Hoffenheimer Abwehrreihe rückte, leitete dann den zweiten Treffer der Gastgeber ein. Grifo narrte die Hoffenheimer Defensive und vollstreckte gegen TSG-Keeper Oliver Baumann (55.) ins lange Eck.

Nur kurze Freude über Zwei-Tore-Vorsprung

Doch in der zweiten Hälfte verloren die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel - und die Freude über den Zwei-Tore-Vorsprung währte nur kurz. Hoffenheim entwickelte mehr Druck und kam dank Wout Weghorst (57.) sowie Maximilian Beier (77.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Freiburger kassierten noch den nächsten Dämpfer, als Verteidiger Manuel Gulde Gelb-Rot sah (82.). Auch der Platzverweis sei umstritten, befand Streich und meinte mit Blick auf die Szene vor dem Siegtreffer: «Beides war schwierig zu entscheiden. Einmal war es für uns, einmal gegen uns.»

Seine Freiburger setzten sich als Tabellensiebter mit nun vier Punkten Vorsprung von Hoffenheim ab und sind punktgleich mit Eintracht Frankfurt. Für Hoffenheim geht der Negativtrend mit nur einem Sieg aus den vergangenen neun Bundesligaspielen weiter.

© dpa ⁄ Kristina Puck, dpa
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