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Ex-Trainer Toppmöller: «Jetzt haben wir Meisterkusen»

Für einen früheren Leverkusener Trainer hat Bayer zwei Titel sicher. Doch die Mannschaft werde nicht zusammenbleiben, fürchtet er.
Klaus Toppmöller
Klaus Toppmöller ist von der aktuellen Leverkusener Mannschaft hellauf begeistert. © Harald Tittel/dpa

Der frühere Leverkusener Fußballtrainer Klaus Toppmöller erwartet einen personellen Aderlass beim Fast-Meister.

«Ich glaube, dass Jonathan Tah nach England geht, der würde da richtig gut hinpassen. Und es wird auch noch andere geben, für die sehr interessante Angebote kommen werden. Gerade deshalb erfreue ich mich an jedem Spiel, solange diese Mannschaft noch zusammen ist», sagte der 71-Jährige im Interview der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Toppmöller, der 2002 mit Bayer den Titel-Hattrick ansteuerte, dann aber mit leeren Händen dastand, ist von der aktuellen Leverkusener Mannschaft um Trainer Xabi Alonso hellauf begeistert. «Bayer Leverkusen ist im Moment die beste Mannschaft, die in der Bundesliga spielt. Die Spielweise ist absolut sensationell, die Spieler, die im vergangenen Sommer geholt wurden, sind alle eingeschlagen. (...) Es ist unglaublich.» 

«Das "Vizekusen"-Image muss endlich weg!»

Die Bayer-Elf der Saison 2001/2002 um Michael Ballack spielte ähnlich stark auf wie das aktuelle Bayer-Team - nährte aber auch das Image von Vizekusen. Im Champions-League-Finale gab es ein 1:2 gegen Real Madrid. Im DFB-Pokal-Finale unterlag Bayer mit 2:4 gegen den FC Schalke 04. In der Bundesliga fehlte Leverkusen als Zweiter ein Punkt auf Meister Borussia Dortmund. «Ich habe immer gesagt, das "Vizekusen"-Image muss endlich weg! Jetzt ist es so weit. Jetzt haben wir Meisterkusen», sagte Toppmöller.

Mit dem DFB-Pokal kommt mindestens ein weiterer Titel noch dazu - glaubt zumindest der Ex-Trainer. Zwar ist das Pokal-Finale am 25. Mai Toppmöllers «absolute Wunschpaarung». Denn: «Für den 1. FC Kaiserslautern habe ich als Spieler die meisten Tore meiner Karriere geschossen, und zu Bayer Leverkusen habe ich ein ganz besonderes Verhältnis mit dem großen Jahr 2002. Blöd ist nur, dass ich schon weiß, dass Leverkusen da gewinnt, weil die einfach so viel besser sind.»

Von 1972 bis 1980 spielte der Stürmer auf dem Betzenberg, erzielte über 100 Tore in 204 Ligaspielen. Als Trainer arbeitete er von 2001 bis Februar 2003 in Leverkusen, ehe es im Anschluss in der Bundesliga noch zum Hamburger SV ging.

© dpa
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