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Asylzugangszahlen in Sachsen-Anhalt gesunken

Seit einigen Wochen kommen weniger Geflüchtete in Sachsen-Anhalt an. Woran liegt das?
Zentrale Anlaufstelle
Blick auf den Eingangsbereich der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt) in Halberstadt. © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Sachsen-Anhalt hat in den ersten sechs Wochen des Jahres 2024 weniger Zugänge von Asylbewerbern verzeichnet als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Aufstellung des Innenministeriums hervor. Demnach wurden 578 Zugänge erfasst, im Jahr 2023 waren es im Vergleichszeitraum 798 gewesen. Das ist ein Rückgang um rund 28 Prozent. Grenzkontrollen hätten sich als wirksames Mittel erwiesen, sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) der dpa. «Diese Kontrollen sind im Augenblick ein unverzichtbarer Baustein, um illegale Migration zu begrenzen.»

Im Januar sind jeweils weniger als 100 Menschen pro Woche aufgenommen worden, vor einem Jahr waren es deutlich mehr gewesen. Der Trend hat sich bereits seit Herbst abgezeichnet. Während von Mitte Oktober bis Ende Dezember 1408 Menschen erfasst wurden, waren es 2022 im gleichen Zeitraum 2058 gewesen.

Erst auf Druck der Länder habe sich der Bund im Oktober vergangenen Jahres entschlossen, Binnengrenzkontrollen auch an den Landgrenzen zu Polen, Tschechien und zur Schweiz einzuführen, sagte Zieschang. Dies habe Wirkung gezeigt. «Perspektivisch muss es aber darum gehen, die EU-Außengrenzen wirksam zu schützen. Nur dann werden die Zugangszahlen weiter und dauerhaft sinken.» Weitere Bausteine für die Begrenzung der irregulären Migration seien die Erweiterung der Liste der sicheren Herkunftsstaaten um Armenien, Indien und die Maghreb-Staaten sowie konsequente Rückführungen von Ausreisepflichtigen, so die CDU-Politikerin.

Im kompletten vergangenen Jahr sind in Sachsen-Anhalt 7754 Asylsuchende registriert worden. Im Jahr 2022 waren es 5931 gewesen. In den zurückliegenden Jahren nahm das Asylzugangsgeschehen stets in den Herbstmonaten zu. Sachsen-Anhalt verzeichnete seit Mitte August 2023 kontinuierlich mehr als 200 und einmal sogar mehr als 300 Asylzugänge pro Woche. Seit den verstärkten Grenzkontrollen sanken die wöchentlichen Zugangszahlen erheblich.

© dpa
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