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Sekt fast unverändert gefragt: Aber mit weniger Prozenten

Die Deutschen gelten als Sektweltmeister. Und die Korken knallen fast unverändert oft. Dabei wird aber häufiger alkoholfreier Schaumwein ausgeschenkt.
Alkoholfreier Sekt
Alkoholfreier Sekt perlt bei einem Betriebsempfang in Gläsern. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Sekt aus Deutschland ist trotz sinkender Kaufkraft und gedämpfter Konsumlaune hierzulande fast unverändert gefragt - allerdings häufiger ohne Alkohol. Die deutschen Sekthersteller haben nach verbandseigenen Erhebungen 2023 im eigenen Land rund 245 Millionen 0,75-Liter-Flaschen verkauft. Das entspricht einem Rückgang von rund 1,5 Prozent oder rund 3,5 Millionen Flaschen gegenüber dem Vorjahr, wie der Verband Deutscher Sektkellereien am Mittwoch mitteilte. «Im Gegensatz dazu steigt die Nachfrage nach den sogenannten alkoholfreien Sekten weiter.»

2023 kauften die Deutschen rund 18 Millionen Flaschen «schäumende Getränke aus entalkoholisiertem Wein». Das waren etwa 1,5 Millionen Flaschen mehr als im Jahr zuvor. Damit erreichten alkoholfreie Sparklingvarianten nach Verbandsangaben erstmals einen Marktanteil von 7,4 Prozent und gegenüber 2022 einen Absatzzuwachs von 9,7 Prozent.

«Wir gehen davon aus, dass manch alkoholfreie Sektalternative anstelle eines klassischen Sektes ihren Weg zum Kunden gefunden hat, um das Anstoßen mit einem prickelnden Getränk auch dann zu ermöglichen, wenn Einzelne situationsbedingt auf Alkohol verzichten möchten», sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Sektkellereien, Alexander Tacer. «Angesichts der mannigfachen wirtschaftlichen Herausforderungen hat sich der Sektmarkt im vergangenen Jahr insgesamt als äußerst krisenresistent erwiesen.»

© dpa
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