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230 Projekte beim Kultursommer: Motto «Sterne des Südens»

«Sterne des Südens!» ist das Thema der letzten Auflage des Kultursommers unter der Überschrift «Kompass Europa» in diesem Jahr. 2025 gibt es ein ganz neues Motto.
Nibelungenfestspiele
Die Schauspieler stehen um die Feuergrube in der Siegfrieds Sohn verbrennt. © Andreas Arnold/dpa

Nibelungen-Festspiele in Worms, das 60. Openair-Festival auf der Burg Waldeck, das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen und der Orgelsommer in Neustadt an der Weinstraße: Mit mehr als 230 großen und kleineren Projekten und Reihen ist der 33. Kultursommer in Rheinland-Pfalz wieder auf dem Vor-Pandemie-Niveau angekommen, wie Kulturministerin Katharina Binz am Freitag in Mainz sagte. Der 2020 ins Leben gerufene Motto-Zyklus «Kompass Europa» geht 2024 mit «den Sternen des Südens» zu Ende. 

Die Landesregierung unterstützt das über das ganze Bundesland verteilte Kulturprogramm mit insgesamt rund 4,5 Millionen Euro - davon kommen etwa 1,2 Millionen Euro von der Kulturstiftung. Möglicherweise könne die Auseinandersetzung mit der Vielfalt der europäischen Kultur auch dazu beitragen, für die Europawahl am 9. Juni zu mobilisieren, sagte die Grünen-Politikerin Binz. Im kommenden Sommer soll das Verhältnis zwischen Jung und Alt unter dem Motto «Forever Young!» beim Kultursommer beleuchtet werden.

Eröffnung ist mit einem Familien-Kulturfest am 27./28. April auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz. Den Abschluss bildet das inklusive Tanz- und Theaterfestival «Grenzenlos» im Oktober in Mainz. Im Mittelpunkt der Musik-, Tanz-, Theater-, Film-, Ausstellungs- und Kunstprojekte stehen zehn Länder: Von den Mittelmeeranrainern bis in die Alpenländer Schweiz und Österreich. Musikalisch wird von Verdi über den portugiesischen Fado bis zu zeitgenössischen Alphornklängen ein breites Programm geboten.

Der 200. Geburtstag des österreichischen Komponisten Anton Bruckner ist Anlass der «Kathedralklänge» in den vier Domen des Landes. Das Open-Ohr-Festival in Mainz setzt sich in seiner 50. Ausgabe mit der Bedeutung von Kunst und Kultur für die Demokratie auseinander. Zu den Westerwälder Literaturtagen werde der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil erwartet, und Film-Regisseur Edgar Reitz («Heimat») zeige in Simmern im August Filme aus der Mittelmeerregion. 

© dpa
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