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VW plant Testfahrten im fahrerlosen ID Buzz mit Fahrgästen

Im Testbetrieb kurven autonom fahrende Elektro-Bullis bereits durch München und Hamburg. Nun will VW in der Hansestadt auch Fahrgäste an Bord nehmen, zunächst aber nur ausgewählte Probekunden.
Projekt «Alike» für autonom fahrende Shuttles
Ein autonom fahrender ID. Buzz AD vom Sammeltaxianbieter Moia fährt auf dem Hochbahn-Betriebshof Alsterdorf. © Marcus Brandt/dpa

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) will seinen autonom fahrenden Elektro-Bulli ID Buzz AD erstmals unter realen Bedingungen mit Passagieren an Bord testen. «In Hamburg wollen wir noch in diesem Jahr Testfahrten für Kundinnen und Kunden anbieten - unter realen Bedingungen», kündigte Volkswagen-Nutzfahrzeuge-Chef Carsten Intra am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz in Hannover an. Beginnen wolle man damit im zweiten Halbjahr. Zunächst sei es aber nur ein Probebetrieb mit ausgewählten Nutzern. In zwei Jahren soll das Angebot dann bei der Konzerntochter Moia regulär in Betrieb gehen.

Testfahrten mit dem zum Robotaxi umgebauten ID Buzz waren bereits 2021 gestartet, zunächst in München, später auch in Hamburg. Die bisherigen Ergebnisse seien sehr ermutigend, sagte Intra. Bisher kurven die ID Buzz AD genannten Fahrzeuge aber ohne Passagiere durch die Städte. Mit dem Testbetrieb mit ausgewählten Fahrgästen wolle man ausprobieren, wie das Angebot bei normalen Nutzern unter realen Straßenbedingungen ankomme. «Wenn wir mit den Rückmeldungen zufrieden sind, öffnen wir das dann für alle.» Das werde aber noch bis 2026 dauern. Bei den Testfahrten sei zunächst noch ein Sicherheitsfahrer an Bord, der aber nur im Notfall eingreife, sagte Intra. Im Regelbetrieb wolle man dann ganz ohne Fahrer auskommen. «Dann lassen wir den Sicherheitsfahrer weg.»

Bei dem Projekt arbeitet VW mit der Intel-Tochter Mobileye zusammen, die die Selbstfahrtechnik für den Elektro-Bulli beisteuert. Ein regulärer Verkauf des autonom fahrenden ID Buzz ist früheren Angaben zufolge nicht geplant. Das Fahrzeug sei ausschließlich für Mobilitätsdienste wie Moia gedacht. «Unser Ziel bleibt es, in Großstädten bezahlbare, nachhaltige und für jeden zugängliche Mobilität anzubieten», sagte Intra. «Dafür wandeln wir uns auch selbst - vom reinen Fahrzeughersteller zum Mobilitätsanbieter.»

Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Gewinn

Im vergangenen Jahr konnte die VW-Transportersparte Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Gewinn verbuchen. «Es war das Beste in der Geschichte unserer Marke», sagte Intra. Gegenüber dem schwachen Vorjahr, als Lieferengpässe und Teilemangel auf die Produktion drückten, stieg der Absatz um ein Viertel auf knapp 410.000 Fahrzeuge, darunter gut 29.000 ID Buzz. Damit komme man bereits auf mehr als sieben Prozent Elektro-Anteil. Der Umsatz stieg um ein Drittel auf 15,3 Milliarden Euro, der operative Gewinn erhöhte sich von 529 auf 873 Millionen Euro.

2024 werde deutlich schwieriger werden, fügte Intra hinzu. Die Märkte entwickelten sich insgesamt zurückhaltend oder rückläufig. Für frische Impulse sollen zahlreiche Modelle sorgen, die VWN in diesem Jahr an den Start schicken will. Dazu gehöre der neue VW Transporter, der erstmals zusammen mit Ford entwickelt wurde und im September auf der IAA Transportion in Hannover enthüllt werden soll.

© dpa
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