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Über 84.000 Staukilometer auf Niedersachsens Autobahnen

Da sind Autofahrer nicht zu beneiden: Die Staus auf niedersächsischen Fernstraßen reichten 2023 zusammengerechnet über zweimal um die Erde. Geduld war nötig. Dabei war die Wartezeit einst noch länger.
Staus auf Niedersachsens Fernstraßen werden immer länger
„Stau“ ist auf dem Dach eines Polizeiautos zu lesen. © Robert Michael/dpa

Die Staus auf den niedersächsischen Autobahnen werden immer länger - und die Wartezeiten für die Autofahrer auch: Im vergangenen Jahr stieg die Staulänge auf den Fernstraßen in Niedersachsen auf 84.476 Kilometer sprunghaft an. 2022 waren es noch 66.091 Kilometer Stau auf den Autobahnen, wie der Automobilclub ADAC in Laatzen bei Hannover mitteilte.

Insgesamt 36.124 Staus sorgten für eine Wartezeit von 32.403 Stunden, die die Autofahrer auf der Straße verbringen mussten. 2022 waren es noch 35.568 Staus mit einer Wartezeit von 25.321 Stunden - 2019 aber gab es sogar noch 43.422 Stau-Stunden.

Spitzenreiter war 2023 nicht, wie in den vergangenen Jahren häufig, die A7, sondern die A1, die mit ihren Langzeitbaustellen den Autofahrenden viel Geduld abverlangt habe, wie der ADAC mitteilte. Dort wurden 7539 Staus und 22.397 Staukilometer gezählt. Auf dem zweiten Platz folgte dann die A7 mit 6572 Staus und 22.397 Staukilometern - vor der A2 mit 5126 Staus auf zusammen 18.043 Kilometern.

Am größten sei die Staugefahr erfahrungsgemäß dort, wo gebaut werde, teilte der ADAC mit. Eine Brückenbaustelle sorgte dafür, dass der staureichste Abschnitt nicht auf einer der großen Autobahnen im Land lag, sondern auf der A30 zwischen den Anschlussstellen Hasbergen-Gaste und Osnabrück-Hellern - dort wird für den sechsspurigen Ausbau eine Talbrücke neu gebaut. Die Autofahrer standen dort in 1415 Staus insgesamt 1068 Stunden lang auf einer Strecke von 2968 Kilometern.

Erst mit Abstand folgten die Baustellen auf der A1 und der A7: Die längsten Staus auf der A7 gab es zwischen Hamburg und Hannover, zwischen den Anschlussstellen Dorfmark und Fallingbostel stauten sich die Autos in 430 Staus auf 2711 Kilometern und bei einer Dauer von 865 Stunden. Auf der A1 zwischen Neuenkirchen/Vörden und Bramsche mussten die Autofahrer in 460 Staus auf 2661 Kilometern insgesamt 742 Stunden lang ausharren.

Zu einem der längsten Einzelstaus 2023 kam es nach den Sommerferien, am 20. August, als Urlauber aus anderen Bundesländern Deutschlands längste Autobahn für ihre Reise nutzten: Auf 34 Kilometern staute sich der Verkehr auf der A7 zwischen Großburgwedel und Schneverdingen - mehr als sieben Stunden lang.

Einer der staureichsten Tage lag erneut vor einem Feiertag: Am 29. September, zum Start in das lange Wochenende vor dem 3. Oktober, wurden 243 Staustunden und 519 Staukilometer gezählt.

© dpa
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