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Long-Covid-Ambulanzen in Hannover und Göttingen eingerichtet

Neue Anlaufstellen für Long-Covid-Erkrankte: An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) werden ab sofort Modell-Ambulanzen für ein Jahr eingerichtet, wie ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums am Dienstag mitteilte. Ziel sei es, Betroffenen eine möglichst zeitnahe, strukturierte und interdisziplinäre Behandlung zu ermöglichen, wenn der Bedarf über die haus- und fachärztliche Versorgung hinausgehe.
Runder Tisch zu mehr Unterstützung bei Long Covid
"BMG Initiative Long Covid" steht an einer Wand. © Christophe Gateau/dpa

Geholfen werden solle vor allem Menschen, die von anhaltender Arbeits- oder Schulunfähigkeit betroffen sind, oder unter schwerwiegender chronischer Erschöpfung leiden. Ihnen solle eine rasche Wiedereingliederung in den beruflichen wie auch persönlichen Alltag ermöglicht werden. Nach der einjährigen Modellphase sollen die Erfahrungen ausgewertet und das Angebot eventuell verlängert werden, wie der Sprecher weiter mitteilte. Haus- und Fachärzte stellen demnach die Vordiagnose und übernehmen die Anmeldung für die Patientinnen und Patienten bei der MHH und der UMG.

Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) sagte laut der Mitteilung, dass die Spätfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion sehr schwerwiegend und die Behandlung entsprechend komplex sein könne. «Zentral in unserem Konzept ist hierbei die Diagnostik im Vorfeld durch die haus- und fachärztlichen Kolleginnen und Kollegen», erklärte Philippi.

Die Covid-19-Pandemie habe die niedersächsische Infektionsmedizin vor große Herausforderungen gestellt - gleichzeitig aber die Vernetzung von Forschung und Versorgung enorm vorangebracht, betonte Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD). Umso wichtiger sei es, bei der Erforschung der pandemischen Langzeitfolgen weiter am Ball zu bleiben. Mit rund neun Millionen Euro würden Forschungsvorhaben im Rahmen des COVID-19-Forschungsnetzwerkes Niedersachsen gefördert werden, erklärte Mohrs. Zudem würden weitere Forschungsvorhaben mit bis zu 25 Millionen Euro aus dem Förderprogramm «zukunft.niedersachsen» ermöglicht.

© dpa
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