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Fregatte «Brandenburg» läuft zu UN-Einsatz im Mittelmeer aus

Die Fregatte «Brandenburg» ist auf dem Weg zu einer UN-Mission im Mittelmeer vor der Küste des Libanons. Die Soldatinnen und Soldaten lösen ein anderes deutsches Kriegsschiff in dem Krisengebiet ab.
Fregatte
Die Fregatte "Brandenburg" läuft aus dem Marinehafen aus. © Sina Schuldt/dpa/Archiv

Die deutsche Fregatte «Brandenburg» ist von Wilhelmshaven aus zu einem UN-Einsatz im östlichen Mittelmeer vor der Küste des Libanons aufgebrochen. Das Kriegsschiff verließ mit rund 200 Soldatinnen und Soldaten an Bord am Donnerstagvormittag planmäßig seinen Heimathafen, wie ein Sprecher der Marine sagte. Bis voraussichtlich Mitte Juli soll die «Brandenburg» bei der UN-Mission Unifil im Seegebiet vor dem Libanon helfen, Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel zu verhindern. Auch die Ausbildung der libanesischen Marine soll unterstützt werden. Die «Brandenburg» löst die Fregatte «Baden-Württemberg» ab, die zuvor an dem Einsatz beteiligt war.

Im Rahmen der UN-Mission wird auch das Grenzgebiet zwischen Israel und dem Libanon überwacht, wo es nach dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen mit Toten auf beiden Seiten kam.

Für viele Besatzungsmitglieder sei es der erste UN-Einsatz überhaupt, sagte der Kommandant Andreas Scheiba vor der Abfahrt. Die Truppe habe sich monatelang auf den Einsatz vorbereitet. «Da das Gebiet, in dem wir operieren, momentan ja etwas volatil ist - wir haben vielfältige Akteure, sei es Hisbollah, die libanesische Regierung, die israelischen Truppen dort im Gebiet - gibt es also auch eine Vielzahl von Szenarien, auf die wir uns vorbereiten müssen», sagte der 45-Jährige.

Dazu gehörten neben «marinetypischen Szenarien» wie etwa ein Brand oder ein Wassereinbruch auf der 139 Meter langen Fregatte auch zusätzliche Szenarien. «Vor allem, wie gehen wir auch damit um, für den Fall aller Fälle, dass deutsche Staatsbürger evakuiert werden müssten», sagte der Fregattenkapitän. Scheiba sagte, seine Besatzung sei «hoch motiviert» und «sehr, sehr professionell».

© dpa
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