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Etwas weniger Bundeswehr-Rekruten aus Niedersachsen

Die Bundeswehr hat in Niedersachsen mit vielen wichtigen Standorten einen hohen Stellenwert. Die Zahl der neuen Soldatinnen und Soldaten aus dem Bundesland ist zuletzt aber zurückgegangen.
Bundeswehr-Rekruten vereidigt
Bundeswehr-Rekruten. © Stefan Sauer/dpa

Im vergangenen Jahr haben etwas weniger Soldatinnen und Soldaten aus Niedersachsen ihren Dienst bei der Bundeswehr angetreten. Wie das Bundesverteidigungsministerium auf Anfrage mitteilte, wurden 1895 Männer und 379 Frauen aus dem Bundesland eingestellt, insgesamt also 2274 Rekruten. Ein Jahr zuvor waren noch 2463 Rekruten aus Niedersachsen gezählt worden.

Während der Frauenanteil im Vergleich zum Vorjahr leicht von 18 auf 17 Prozent zurückging, legte der Anteil Minderjähriger etwas zu - von 7 auf 8 Prozent. Im Jahr 2023 waren 181 niedersächsische Rekruten erst 17 Jahre alt. Damit liegt Niedersachsen unter dem bundesweiten Wert: Insgesamt war jeder zehnte neue Soldat noch nicht volljährig.

SPD, Grüne und FDP hatten im Koalitionsvertrag im Bund vereinbart, dass Ausbildung und Dienst an der Waffe volljährigen Soldatinnen und Soldaten vorbehalten sein sollen. Das Verteidigungsministerium erklärte nun, dass 17 Jahre alte Bewerber nur dann eingestellt würden, «wenn sie ein umfassendes physisches und psychologisches Eignungstestverfahren bestehen». Die militärische Ausbildung der Minderjährigen berücksichtige zudem umfangreiche Schutzregelungen für die Minderjährigen: «Konkret heißt das: keine Teilnahme an Wachdiensten oder Auslandseinsätzen, Gebrauch der Waffe nur für Ausbildungszwecke.»

Aus dem Bundesland Bremen kamen 150 neue Rekruten, 125 Männer und 25 Frauen. Das sind etwas mehr als im Vorjahr, als 139 Soldaten aus Bremen die Arbeit aufnahmen.

Deutschlandweit haben im vergangenen Jahr 15.935 Männer und 2867 Frauen den Dienst bei der Bundeswehr angetreten, in Summe also 18.802 Rekruten. Das sind minimal mehr als im Jahr zuvor: 2022, im Jahr des russischen Angriffs auf die Ukraine, war die Zahl der Rekruten um rund zwölf Prozent auf 18.775 gestiegen. Das Vor-Corona-Niveau wurde damit jedoch nicht erreicht. Im Jahr 2019 hatten 20.170 Soldaten ihren Dienst aufgenommen.

© dpa
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