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Starker Wind bringt Sturmflut an die Ostseeküste

Für eine Sturmflutwarnung für die Ostseeküste in der Nacht zum Freitag konnte Entwarnung gegeben werden. Doch eine neue Sturmflut wird durch starken Wind bereits an die Küsten gedrückt.
Wellengang auf der Ostsee
Wellen schlagen an den Ostseestrand. © Stefan Sauer/dpa

Nach der Sturmflut ist vor der Sturmflut: In der Kieler und Flensburger Bucht hat starker Ostwind bereits in den Mittagsstunden wieder zu einer Sturmflut geführt. Sowohl in Eckernförde als auch in Flensburg waren am Freitag die Wasserstände der Ostsee auf über einen Meter über den mittleren Wasserstand gestiegen, wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) am Freitag in Rostock sagte.

In Kiel wurden Wasserstände von rund einem Meter über dem mittleren Wasserstand erwartet, in Eckernförde von knapp über einem Meter und in Flensburg kann das Wasser auf etwa 1,15 Meter steigen. Der Scheitelpunkt der Flut werde entlang der Ostseeküste am späten Nachmittag erwartet. «Sobald der Wind abnimmt, zieht sich auch das Wasser wieder zurück.»

Für eine für die Nacht zu Freitag angekündigte Sturmflut konnte das BSH bereits am Morgen Entwarnung geben, weil die Werte unter einem Meter geblieben waren. Auch die Polizei hatte am Morgen keine hochwasserbedingten Einsätze für Schleswig-Holstein gemeldet. Diese Art von Sturmflut komme gerade im Winter relativ häufig vor und sei damit nicht als kritisch einzustufen, sagte die BSH-Sprecherin weiter.

Wasserstände ab einem Meter gelten für die Ostsee als Sturmflut, ab 1,25 Meter gilt mittlere Sturmflut, ab 1,50 Meter schwere Sturmflut. Die hatte es zuletzt im Oktober 2023 gegeben. Damals war in Flensburg das Wasser auf 2,27 Meter gestiegen und hatte erhebliche Schäden verursacht.

Der Deutsche Wetterdienst kündigte für Freitag stürmisches und frostiges Wetter im Norden an. An den Küsten sei mit Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Der Wind lasse am Abend nach. Es seien Schneefälle, Schneematsch und Glätte zu erwarten bei Temperaturen zwischen null und minus zwei Grad.

Redaktionshinweis: In einer vorherigen Version der Meldung hieß es, dass es mittleres Hochwasser gebe. Richtig muss es mittlerer Wasserstand heißen. (Stand: 09.02.2024, 12.38 Uhr)

© dpa
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