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US-Außenminister: Müssen Russland an Verhandlungstisch holen

Die Ukraine will von den USA feste Sicherheitsgarantien, doch Trumps Regierung setzt auf eine andere Strategie - es kommt zum Eklat. Außenminister Rubio legt dar, was aus US-Sicht schiefgelaufen ist.
Ukrainischer Präsident Selenskyj in den USA
US-Außenminister Marco Rubio (2.v.r. auf dem Sofa) war bei dem Treffen im Weißen Haus mit dabei, das eskalierte. © Mystyslav Chernov/AP/dpa

Nach dem Eklat im Weißen Haus betont US-Außenminister Marco Rubio, dass Russland mit Blick auf den Ukraine-Krieg in Gespräche einbezogen werden müsse. «Vielleicht sind ihre Forderungen oder das, was sie wollen, unangemessen. Wir wissen es nicht», sagte Rubio beim Sender ABC. «Aber wir müssen sie an den Verhandlungstisch bringen.»

Rubio war anwesend, als das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Freitag eskalierte. In dem ABC-Interview erklärte der Außenminister nun, warum Selenskyjs Auftreten bei Trump und dessen Vize J.D. Vance für solchen Unmut gesorgt hatte. 

Die von der Ukraine geforderten Sicherheitsgarantien, so Rubio, setzten zunächst Frieden voraus. «Wir wissen nicht einmal, ob Frieden möglich ist.» Deshalb müsse auf den Kreml zugegangen werden. Dies sei der ukrainischen Seite «immer wieder erklärt» worden. Jeder kenne die Geschichte hinter dem Konflikt, sagte Rubio. Man müsse sie nicht noch einmal ausbreiten. Selenskyj sei angewiesen worden, nichts zu tun, was diese Strategie der US-Regierung gefährden könne – doch genau das habe er getan.

Rubio will nichts zu Kreml-Zugeständnissen sagen 

Auf die Frage, welche Zugeständnisse die US-Regierung von Russland erwarte – nachdem sie mehrfach betont hatte, was die Ukraine möglicherweise aufgeben müsse –, wollte Rubio nicht antworten. «Warum sollte ich das in einer Nachrichtensendung sagen?», entgegnete er. «Darum geht es doch bei Verhandlungen. Es geht nicht um Kommunikation nach außen, sondern darum, ob beide Seiten sich an einen Tisch setzen können. Dann beginnt die eigentliche harte Arbeit.»

Rubio erklärte, dass er seit dem eskalierten Treffen im Weißen Haus keinen Kontakt mehr zu Selenskyj gehabt habe. Es sei am ukrainischen Präsidenten, nun auf Trump zuzugehen.

© dpa
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