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Festgeld: Drei Prozent sind ein guter Zinssatz

Ohne viel Aufwand sichere Rendite einstreichen: Das versprechen Festgeld- und Tagesgeldkonten. «Finanztest» hat die Angebote verschiedener Banken getestet. Ein paar stechen heraus.
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Statt Geld auf dem Girokonto liegenzulassen, kann man es in Tages- und Festgeldkonten verzinsen. © Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Viele lassen hohe Geldsummen einfach auf dem Girokonto liegen. Zinsen wirft das in der Regel kaum ab. Tages- oder Festgeldkonten können dann eine sichere alternative Anlageoption sein, die zudem etwas mehr Rendite einbringt, berichtet die Zeitschrift «Finanztest» (1/2025).

Die Unterschiede: Bei Tagesgeldkonten steht einem das Geld jederzeit zur Verfügung. Sie lohnen sich gerade für kurzfristige Anlagen oder um das Geld vorübergehend zu «parken». Festgeldkonten sind nicht so flexibel - dort muss das Geld für einen vereinbarten Zeitraum liegen, dafür bieten sie aber eine gute langfristige Anlage mit in der Regel etwas höheren Zinssätzen.

Mit drei Prozent bei Festzinsen ist man gut dabei

Finanztest hat von etwa 120 Banken, Sparkassen und Zinsportalen Auskünfte über deren Zinsangebote bekommen. Die Ergebnisse bei den Festzinsen: Die besten Angebote sind laut «Finanztest» jene, die Zinsen von mindestens drei Prozent anbieten. 

Bei einem Monat Laufzeit bietet etwa die Isbank die höchsten Zinsen mit einem Wert von 3,00 Prozent an. Lässt man sein Geld hingegen für drei oder sechs Monate liegen, lohnt sich die Arab Banking Corporation mit einem Zinssatz von 3,31 Prozent. 

Bei Anlagen von zwei bis fünf Jahren bietet die Ayvens Bank die für den Zeitraum höchsten Sätze zwischen 3,10 und 3,25 Prozent an. Rechnet man mit zehn Jahren Festgeldanlage, bekommt man für diese Laufzeit bei Kommunalkredit Invest 3,00 Prozent pro Jahr.

Beim Tagesgeld gibt es - aufgrund der größeren Flexibilität für Sparer und damit geringeren Planbarkeit für Finanzinstitute - in der Regel niedrigere Zinsen. Im Check stechen unter anderem die Collector Bank mit einem Zinssatz von 3,00 Prozent bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro und die Lea Bank mit einem Satz von 2,99 Prozent mit vergleichsweise hohen Zinsen hervor.

So wurde getestet

Bei den Tests haben die Prüfer vor allem auf die Einlagensicherung, Zinsgutschrift, Steuern, mögliche Mindestanlagen und die Rendite und Zinsen geachtet. Es wurden nur Banken aus EU-Staaten und Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes einbezogen, da die Anlagen dort «Finanztest» zufolge als am sichersten eingestuft werden. Eine Übersicht der sicheren Länder findet sich unter test.de/einlagensicherung.

© dpa
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