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Dämpfer für ideenlose Frankfurter: 0:2 in Bremen

Eintracht Frankfurt hat gute Chancen auf die Champions-League-Teilnahme. Doch mit dem 0:2 bei Werder müssen die Hessen einen Rückschlag verkraften. Die Bremer können auch noch international träumen.
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt
Werder Bremen - Eintracht Frankfurt

Eingepackt in eine dicke Jacke stapfte Mario Götze zum Frankfurter Anhang. Zu feiern gab es für den Rio-Weltmeister nichts, stattdessen bekam er aufmunternde Worte. Denn die Eintracht hat auf dem Weg in die Champions League einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Hessen verloren in der Fußball-Bundesliga bei Werder Bremen mit 0:2 (0:1). Oliver Burke (28.) brachte mit seinem Treffer vor der Pause sein Team in Führung, Romano Schmid (84.) machte den Erfolg perfekt.

Durch den Sieg wahrten die Bremer selbst ihre kleine Chance auf einen Europapokal-Platz. Trotz der ersten Niederlage nach zwei Erfolgen blieben die Frankfurter dennoch Tabellendritter. Doch sind Mainz 05 (1:1 gegen Kiel) und RB Leipzig (3:1 gegen Hoffenheim) näher herangerückt. Zugleich misslang den Hessen mit dem 0:2 die Generalprobe für das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag bei Tottenham Hotspur.

«Wir kamen schlecht ins Spiel rein», sagte Frankfurts Abwehrchef Robin Koch. «Bremen hat es gut im Pressing gemacht. Es hat die Intensität gefehlt. Es gab wenig Räume. Das hat sich durch das Spiel gezogen. Wir haben heute eine große Chance verpasst. Trotzdem sind wir noch auf Platz drei. Wir müssen nächste Woche nachlegen.»

Ducksch: Haben noch einiges vor

Zufrieden war dagegen Werder-Stürmer Marvin Ducksch: «Wir brauchten genau so eine Leistung, um gegen diese Mannschaft zu bestehen. Ich glaube, dass es ein verdienter Sieg war. Man sieht, dass wir noch einiges vorhaben. So wollen wir weitermachen.» 

Werder-Trainer Ole Werner hatte dieselbe Startelf ins Spiel wie eine Woche zuvor beim 3:0 bei Holstein Kiel geschickt. Und die Bremer waren von Beginn an bemüht, die Frankfurter unter Druck zu setzen. Doch die Eintracht stand in der Defensive zunächst sicher.

Frankfurt mit mehr Ballbesitz, aber ideenlos

Die Gäste suchten vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion nach etwa zehn Minuten selbst die Offensive und erspielten sich ein Übergewicht. Doch agierte das Team von Trainer Dino Toppmöller zu ideenlos, um Werder vor Problemen zu stellen. 

Wenn es Torszenen gab, dann von den Bremern. Ein Kopfball von Jens Stage (11.) nach dem zweiten Eckball, ein Volleyschuss von Marco Friedl (14.) aus 18 Metern und ein Kopfball von Stage (25.) an die Latte nach einem Schuss von Romano Schmid waren die besten Werder-Chancen. Hugo Ekitiké (20.) hatte mit seinem Schuss knapp am Bremer Tor vorbei die einzige nennenswerte Frankfurter Möglichkeit.

Burke steht richtig

Angesichts des Chancen-Plus der Gastgeber war die Führung durch das dritte Saisontor von Burke durchaus verdient. Der Schotte war von der Eintracht-Abwehr nach einem Eckball von Schmid sträflich vernachlässigt worden und verwandelte fast ungehindert den Ball per Kopf.

Mit der Führung im Rücken wurde Werder mutiger und besser. Das setzte sich nach der Pause fort. Schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff vergab Marvin Ducksch das 2:0, als er nach einem Fehler des Frankfurters Pharrell Nnamdi Collins den Ball knapp neben das Eintracht-Tor lupfte. 

Auch danach erspielten sich die Bremer mit schnellen Kontern immer wieder vielversprechende Situationen. Die beste Möglichkeit vergab Mitchell Weiser (79.). Ansonsten kam zu oft der letzte Pass nicht an. Die Frankfurter besaßen indes weiter ein optisches Übergewicht, machten aber zu wenig daraus. Zumal die Werder-Deckung um Kapitän Friedl zumeist sicher stand. Als Schmid (84.) dann doch noch für die Bremer traf, war der erste Sieg von Werders Trainer Werner gegen die Eintracht perfekt.

© dpa ⁄ Claas Hennig, dpa
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