Staatsanwaltschaft wird zu Ahr-Katastrophe befragt

Die Staatsanwaltschaft Koblenz äußert sich im Untersuchungsausschuss des Landtags am kommenden Freitag (16. Dezember) zum Stand ihrer Ermittlungen in der Ahr-Katastrophe. Die Befragung werde öffentlich sein, kündigte der Ausschussvorsitzende Martin Haller (SPD) am Freitag vor Beginn der 35. öffentlichen Sitzung des Untersuchungsausschusses im Mainzer Landtag an.
Brachflächen, Baustellen und die zerstörte Eisenbahnbrücke über die Ahr prägen das Ortsbild von Altenahr-Kreuzberg. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Es werde bei den Fragen der Abgeordneten an die beiden Oberstaatsanwälte um die Ermittlungen gegen den ehemaligen Ahr-Landrat Jürgen Pföhler (CDU) und einen seiner Mitarbeiter gehen. Die Koblenzer Behörde ermittelt wegen zu später Warnungen und Evakuierungen. Pföhler hatte dies zurückgewiesen. Auch der Tod von zwölf Menschen in einer Einrichtung der Lebenshilfe in Sinzig in der Flutnacht soll in der Sitzung Thema sein.

Die Landtagsabgeordneten hatten den Leitenden Oberstaatsanwalt Harald Kruse und Oberstaatsanwältin Ute Adam-Backes bereits am 11. Februar erstmals befragt. Insgesamt sind bei der Flutkatastrophe vom 14. auf den 15. Juli 2021 mindestens 134 Menschen gestorben.

© dpa
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