Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Erneut Tote bei Angriffen und Kämpfen im Gazastreifen

Israels Armee geht eigenen Angaben zufolge weiter gegen Ziele der Hamas in der Stadt Gaza im Norden des Küstengebiets vor. Auch andernorts gibt es Kämpfe - und wieder viele Tote.
Nahostkonflikt - Gaza-Stadt
Israels Armee setzt ihre Einsätze in der Stadt Gaza fort. (Archivbild) © Mahmound Zaki/XinHua/dpa

Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge weiterhin Ziele in mehreren Gebieten im Gazastreifen an. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, dabei seien 16 Palästinenser getötet und Dutzende verletzt worden. Laut Wafa kamen bei einem israelischen Angriff auf ein Gebäude in der Stadt Gaza sechs Menschen ums Leben. Retter hätten danach ein Kleinkind lebend geborgen. 

Dem Bericht zufolge gab es zudem weitere, teils tödliche Angriffe auf die Stadt im Norden des Küstengebiets. Die israelischen Streitkräfte sind laut Militär seit einigen Tagen in der Stadt im Einsatz. Die Armee setze dort unter anderem ihren Einsatz in dem Viertel Schedschaija im Osten Gazas fort. Soldaten «lieferten sich Nahkämpfe mit Terrorzellen und eliminierten mehr als 150 Terroristen», so das Militär. Die Angaben beider Kriegsparteien ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. 

Die Armee hatte zuvor mitgeteilt, in der Stadt Gaza gegen Ziele der islamistischen Hamas und des Palästinensischen Islamischen Dschihads (PIJ) vorzugehen. 

Bei ihrem jüngsten Einsatz in Schedschaija hätten Israels Einsatzkräfte außerdem sechs Tunnel sowie mit Sprengfallen versehene Gebäude zerstört, hieß es von der Armee weiter. Die Tunnel waren den Angaben nach rund sechs Kilometer lang. In einigen der verzweigten unterirdischen Systeme seien Kontroll- und Kommandozentren eingerichtet gewesen. Der Ortsteil gilt als Hochburg der Hamas. Israels Militär sieht eigenen Angaben nach Hinweise darauf, dass die Hamas dort erneut versucht, Fuß zu fassen. 

Auch in Rafah im Süden des Gazastreifens setzte die Armee ihren Einsatz fort. Nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde vom Dienstag wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden mindestens 50 Menschen bei israelischen Angriffen auf Ziele im gesamten Gazastreifen getötet.

Israels Armee: Keine Evakuierung von Kliniken in Kampfgebieten

Wafa meldete unter Berufung auf medizinische Kreise, Israels Armee habe Mediziner des Al-Ahli-Krankenhauses in der Stadt Gaza gezwungen, die Klinik zu schließen. Nachdem die Umgebung der Klinik unter heftigen Beschuss gekommen sei, hätten alle Patienten und Vertriebene, die sich dort aufhielten, das Krankenhaus verlassen müssen. Israels Militär bestritt die Darstellung.

Zwar seien Zivilisten als Vorsichtsmaßnahme aufgefordert worden, die Kampfgebiete der Stadt Gaza zu verlassen. Der Aufruf habe aber nicht für Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen gegolten. Die Armee habe Vertreter des palästinensischen Gesundheitssystems darüber informiert, dass es nicht notwendig sei, Kliniken in dem Gebiet zu evakuieren. Etliche Menschen, darunter auch Patienten, hatten das Al-Ahli-Krankenhaus zuvor palästinensischen Angaben zufolge verlassen.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Imker Rico Heinzig
People news
Böhmermann unterliegt erneut im «Honig-Streit»
Those About To Die
Tv & kino
Anthony Hopkins als römischer Kaiser - «Those About To Die»
Deutscher Filmpreis
Tv & kino
Deutscher Filmpreis soll künftig ohne Preisgelder auskommen
Sitzung Europäisches Parlament - Wahl Kommissionspräsidentin
Internet news & surftipps
Für jeden etwas: Von der Leyens Pläne für zweite Amtszeit
Samsung-Sicherheitsupdate im Juli und Juni für diese Galaxy-Handys
Handy ratgeber & tests
Samsung-Sicherheitsupdate im Juli und Juni für diese Galaxy-Handys
Zwei junge Fauen mit ihren Smartphones
Das beste netz deutschlands
Smartphones: Besser sinnvoll schützen als teuer versichern
Patrick Vieira
Fußball news
Racing Straßburg und Trainer Vieira gehen getrennte Wege
Eine Frau wandert mit Rucksack und Hut an einem Berg
Gesundheit
So werden Trinkblasen wieder sauber