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Drei neue Oberzentrum in Thüringen festgelegt

Die Landesplanung definiert Oberzentren, die Serviceleistungen und Angebote auch für die umliegende Region haben sollen. Ihre Zahl hat sich jetzt verdoppelt.
Suhl
Entscheidung: Suhl wird zusammen mit anderen Städten zum Oberzentrum ernannt. (Archivbild) © Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa

Drei weitere Regionen in Thüringen haben den Status als Oberzentrum bekommen. Dabei handele es sich um Eisenach, Nordhausen und das Oberzentrum Südthüringen, das aus den sechs Städten Suhl, Zella-Mehlis, Schleusingen, Oberhof, Meiningen und Schmalkalden gebildet wird, teilte das Infrastrukturministerium in Erfurt mit. Oberzentren haben wichtige Dienstleistungsfunktionen für die Region, halten aber auch Freizeitangebote bereit, die es in kleineren Orten nicht gibt. 

Die drei Oberzentren sind Bestandteil des überarbeiteten Landesentwicklungsprogramms, den das Kabinett beschloss. Vor allem um das Oberzentrum in Südthüringen war lange gerungen worden. 

Zahl der Oberzentren verdoppelt 

Im Juni hatten die sechs Kommunen einen Vertrag für eine faire Entwicklung des Südthüringer Raums geschlossen. Suhl als kreisfreie Stadt hat den Status als Oberzentrum damit zusammen mit fünf anderen größeren und kleineren Orten, die in dem Verbund jeweils bestimmte Aufgaben übernehmen sollen. Bisher waren nur Erfurt, Jena und Gera als Oberzentren klassifiziert. 

Nun befinde sich in jeder der vier Thüringer Planungsregionen mindestens ein Oberzentrum, betonte das Ministerium. Die Ausweisung neuer Oberzentren diene der Gewährleistung gleichwertiger Lebensverhältnisse. 

Gegengewicht zu Oberzentren in Franken und Hessen 

Infrastrukturstaatssekretär Torsten Weil erklärte, «mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms stärken wir insbesondere unsere ländlichen Räume». Ziel der Landesregierung bei der Ausweisung eines funktionsteiligen Oberzentrums Südthüringen sei es, ein Gegengewicht zu benachbarten nahegelegenen Oberzentren auf bayrischer und hessischer Seite zu schaffen.

Festgelegt wurde außerdem, dass alle neu gebildeten Gemeinden, die bis 2035 eine prognostizierte Einwohnerzahl von mindestens etwa 6.000 erreichen, die Funktion eines Grundzentrums übernehmen. Damit gebe es in Thüringen zehn neue Grundzentren. Das seien die Gemeinden Am Ettersberg, Amt Wachsenburg, Drei Gleichen, Föritztal, Georgenthal, Grammetal, Harztor, Nessetal, Nobitz und Unterwellenborn. 

© dpa
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