Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Gesellschaft soll Dekarbonisierung des Hafens voranbringen

Im Hamburger Hafen finden sich nicht nur die energieintensivsten Unternehmen der Stadt. Seine riesigen Flächen bieten auch Raum zur Produktion regenerativer Energien, die vor Ort genutzt werden könnten. Helfen soll dabei eine neue Projektgesellschaft.
Hamburger Hafen
Containerbrücken am Containerterminal von Eurogate leuchten in der Morgensonne. © Christian Charisius/dpa

In einem Gemeinschaftsunternehmen wollen die städtischen Gesellschaften Hamburger Energiewerke (HEnW) und Hamburg Port Authority (HPA) ihre Anstrengungen zur Dekarbonisierung des Hafens bündeln. Die neue Gesellschaft Erneuerbare Hafenenergie Hamburg solle in gleichberechtigter Partnerschaft geführt werden und den Ausbau von Wind- und Sonnenkraft im Hafen voranbringen, teilten Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) und Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Mittwoch mit.

In einem ersten Schritt sollen demnach Machbarkeitsprüfungen für konkrete Vorhaben mit einem Gesamtpotenzial von rund 70 Megawatt erstellt und darüber hinaus weitere Flächen für den Ausbau erneuerbarer Energie im Hafen untersucht werden.

Ein großer Teil des Strombedarfs der Hafenwirtschaft, der HPA und der Hafenunternehmen solle mittelfristig aus erneuerbaren Energien wie Windkraft und Photovoltaik-Anlagen gedeckt werden, sagte Kerstan. «Bereits jetzt ist es in Hamburg gelungen, im besonders schwierigen Umfeld des Hafens Windkraftanlagen aufzustellen. Das ist europaweit selten und bundesweit in der Menge einzigartig. Durch die neue Gesellschaft wird sich dies weiter verfestigen.»

Auch Leonhard betonte, dass der Hafen neben Herstellung, Verarbeitung und Umschlag von Gütern schon jetzt einen Beitrag zur Energieversorgung leiste – «und künftig wird auch der eigene Bedarf zunehmend durch Energieerzeugung auf Flächen des Hafens gedeckt», sagte sie. «Insbesondere die zusätzliche Nutzung von Flächen, die bislang ungenutzt sind – etwa Dachflächen von Hallen und Lagern oder Randbereiche – birgt die Chance, hier einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung zu leisten.»

HEnW-Geschäftsführer Michael Prinz verwies darauf, dass sein Unternehmen bereits sechs Windkraftanlagen im Hafen errichtet habe - was nicht trivial sei, «da die Genehmigungsauflagen dort sehr viel strenger als auf der grünen Wiese sind». Neben Naturschutzbelangen und dem Flugverkehr seien auch besondere Betriebsbedingungen im Hafen zu berücksichtigen. Die HEnW brächten entsprechende Erfahrungen in die neue Projektgesellschaft ein.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Capital Bra
People news
Feuer bei Rapper Capital Bra - Keine Verletzten
Emma Thompson
People news
Eine Britin von nebenan: Emma Thompson wird 65
Hesham Hamra
Musik news
Syrischer Musiker vertont Geschichte seiner Flucht
Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick
Handy ratgeber & tests
Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick
Netflix
Internet news & surftipps
Netflix erhöht Preise in Deutschland
Frau am Telefon
Das beste netz deutschlands
So schützen Sie sich vor Betrugsmaschen am Telefon
Bayer Leverkusen - Werder Bremen
Fußball news
«Einfach nur geil»: Bayer macht Meisterstück perfekt
Büro: Frau schaut nachdenklich auf telefonierenden Mann
Job & geld
Wettbewerb ohne Verlierer: Konkurrenz richtig nutzen