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Basketball-Meister Ulm in den Playoffs raus - Bayern weiter

Rudelbildung, Verletzungen und Provokationen: In der Basketball-Serie zwischen Würzburg und Ulm geht es rund. Der Meister scheidet nach einem Krimi vorzeitig aus, Bayern dagegen ist weiter.
Thomas Klepeisz
Ulms Kapitän Thomas Klepeisz fasst sich an das Bein. © Stefan Puchner/dpa

Der deutsche Basketball-Meister Ratiopharm Ulm ist in den Playoffs der Bundesliga bereits im Viertelfinale ausgeschieden und hat die Titelverteidigung nach einem Krimi verpasst. Im letzten Spiel unter Meistertrainer Anton Gavel verloren die Ulmer am Freitag knapp mit 72:75 (31:36) bei den Würzburg Baskets. In der Serie im Modus Best-of-five unterlag der Favorit mit 1:3-Siegen.

Im Halbfinale trifft Würzburg auf Topfavorit FC Bayern, der die Serie gegen die MHP Riesen Ludwigsburg mit einem 76:69 (40:34) ebenfalls mit 3:1 für sich entschied. Carsen Edwards war mit 22 Punkten bester Werfer der Münchner, die nach ihrer Auftakt-Niederlage souverän weiterkamen.

Vor 3140 Zuschauern hatte Würzburg gegen Ulm zuvor in letzter Minute einen Drei-Punkte-Rückstand gedreht. Isaiah Washington verwandelte 10,3 Sekunden vor dem Ende die entscheidenden Freiwürfe. In Abwesenheit des verletzten Topspielers Otis Livingston II, der wegen eines Innenbandrisses auch das Halbfinale verpassen wird, war Zachary Seljaas mit 19 Punkten der beste Würzburger Werfer.

Für die Ulmer, die im Vorjahr nach Siegen über den FC Bayern, Alba Berlin und den Telekom Baskets Bonn sensationell Meister wurden, war Karim Jallow (15) erfolgreichster Akteur. Vor Würzburg waren bereits Alba und die Niners Chemnitz in die Vorschlussrunde eingezogen.

Die Würzburg-Ulm-Serie war von Verletzungen, harten Fouls und einigen verbalen Sticheleien geprägt. Auch am Freitagabend ging es ruppig zu. Ulm erspielte sich im Schlussviertel eine Führung, konnte diese aber nicht halten. Nach dem Umbruch nach dem Meistertitel geht nun auch Meistertrainer Gavel, den es zu seinem Ex-Club Bamberg Baskets zieht. Der ehemalige Profi soll den neunmaligen Meister nach dem Verpassen der Playoffs wieder in die Erfolgsspur bringen. In Ulm folgt Ty Harrelson, der von Rasta Vechta kommt.

© dpa
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