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Rund 400 Quereinsteiger beginnen zum Schulstart im Südwesten

Zu Beginn des vergangenen Schuljahres fehlten im Südwesten mehr als 500 Lehrkräfte. Helfen sollen gegen den Lehrermangel auch Quereinsteiger. In diesem Jahr starten sie erstmals an allen Schularten.
Grundschule
Auch an den Grundschulen im Land starten zum Beginn des neuen Schuljahres Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger in den Klassenzimmern. © Bernd Weißbrod/dpa

Sie sollen helfen, den Lehrermangel im Südwesten zu lindern: Zu Beginn des neuen Schuljahres im Südwesten starten erstmals Quereinsteiger ohne Lehramtsstudium an allen Schularten. Wie das Kultusministerium mitteilte, beginnen knapp 400 Lehrkräfte im sogenannten Direkteinstieg an den Schulen in Baden-Württemberg.

Die Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger kommen demnach aus unterschiedlichen Berufsgruppen und steigen zum neuen Schuljahr direkt in den Unterricht ein. Parallel bekommen sie zwei Jahre lang eine pädagogische Qualifizierung und müssen am Ende die gleiche Prüfung wie angehende Lehrkräfte mit Lehramtsstudium ablegen. Wenn sie sich danach ein Jahr lang bewährt haben, können sie dem Ministerium zufolge unbefristet eingestellt werden. 

Direkteinsteiger erstmals auch am Gymnasium und an SBBZ

Mit den Quereinsteigern will das Land den Lehrermangel im Südwesten bekämpfen. Zu Beginn des vergangenen Schuljahres waren 565 Lehrerstellen unbesetzt, im Vorjahr waren es sogar 890. Für Grundschulen und die Sekundarstufe 1 wurde der Direkteinstieg bereits zum vergangenen Schuljahr eingeführt. Mit Beginn des neuen Schuljahres am 9. September kommen nun auch Direkteinsteiger im Gymnasium und in der Sonderpädagogik dazu. 

Die meisten Direkteinsteiger beginnen dem Ministerium zufolge an den beruflichen Schulen. Dort starten zum neuen Schuljahr 236 Lehrkräfte. An den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) stellt das Land 59 Fachlehrerinnen und Fachlehrer sowie technische Lehrkräfte ein, hinzu kommen 15 wissenschaftliche Lehrkräfte für Sonderpädagogik. An den Gemeinschafts-, Real-, Haupt- und Werkrealschulen starten demnach 46 Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. In den Grundschulen sind es 30 und an Gymnasien 12. 

«Wichtige Stellschraube zur Sicherung der Unterrichtsversorgung»

«Der Direkteinstieg ist nicht nur eine wichtige Stellschraube zur Sicherung der Unterrichtsversorgung», sagte Staatssekretär Volker Schebesta (CDU). Die Biografien der Quereinsteiger zeigten auch, dass ein Berufsabschluss Chancen zur Weiterentwicklung böte. Seine Grünen-Kollegin Sandra Boser betonte: «Der Direkteinstieg ist eine wichtige Unterstützung für unsere Schulen. Der große Erfahrungsschatz der neu gewonnenen Lehrkräfte bereichert das Schulleben und bietet allen Beteiligten neue Perspektiven.»

Besonders wichtig sind Quereinsteiger dem Ministerium zufolge an den SBBZ. «Der Direkteinstieg ist an diesen Schulen eine unerlässliche Maßnahme, die dazu dient, den Unterricht und somit die schulische Bildung für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Bildungsbedarf sicherzustellen», hieß es. 

 

 

 

© dpa
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