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Nur ein Sieg fehlt: Bayern wollen Meister-Party in Berlin

Die Basketballer von Bayern München stehen kurz vor dem Double. In der Halle des Erzrivalen soll der Meistertitel perfekt gemacht werden.
Pablo Laso
Bayern Münchens Trainer Pablo Laso will mit seinem Team den Titel in der Hauptstadt perfekt machen. © Andreas Gora/dpa

Auf ein weiteres Heimspiel haben die Basketballer von Bayern München keine Lust mehr. Nach dem hart erkämpften zweiten Sieg im dritten Spiel der Finalserie bei Alba Berlin will das Starensemble von der Isar den Meistertitel in der Arena des Erzrivalen perfekt machen.

Auf die Frage an Pablo Laso, ob er den Titel lieber in einem fünften Spiel in München oder in der nächsten Partie in der Hauptstadt feiern wolle, antwortete der Star-Coach der Münchner klipp und klar: «In Berlin.»

Dafür müssen die Bayern am Freitag (18.00 Uhr/Dyn) noch einmal an ihre Grenzen gehen. «Es geht wieder von vorne los. Wir müssen gierig und bereit sein», sagte Bayerns Weltmeister Andreas Obst mit Blick auf das vierte Final-Duell der beiden deutschen Euroleague-Teams. «Man darf Alba nie abschreiben», sagte Obst, mit 14 Punkten beim 67:63 bester Werfer bei den Münchnern. «Spiel zwei muss uns eine Lehre sein. Es geht nur noch über den Willen, nicht darum, schönen Basketball zu spielen.»

Bayern in der Crunchtime stabil

Im zweiten Spiel am Montag hatten die Bayern nach dem Sieg in der Auftaktpartie nicht die volle Konzentration an den Tag gelegt und so den Ausgleich kassiert. Am Mittwoch blieben die Bayern auch in der Schlussphase stabil, als Alba einen Zehn-Punkte-Rückstand wettgemacht hatte. «Großes Kompliment an meine Spieler, das war mental sehr stark», lobte Laso.

Der spanische Starcoach kann seine Premierensaison in Deutschland an diesem Wochenende mit dem Double krönen. Alles optimal lief in der ersten Spielzeit unter dem langjährigen Erfolgstrainer von Real Madrid aber dennoch nicht. Denn viel zu oft konnten die Bayern ihr riesiges Potenzial nicht abrufen. 

Das war auch am Mittwochabend wieder der Fall. Gegen aufopferungsvoll kämpfende Berliner ließen die Münchner spielerischen Esprit komplett vermissen. Ex-NBA-Star Serge Ibaka war überhaupt kein Faktor, am Ende waren es die Nationalspieler Obst und Nick Weiler-Babb, die das Spiel der Bayern trugen.

Alba wird nicht aufgeben

Gegen die erneut ohne etatmäßigen Point Guard angetretenen Gastgeber, bei denen Weltmeister Johannes Thiemann zudem stark angeschlagen nur mit halber Kraft agieren konnte, mussten die Bayern so bis zum Ende zittern. Zudem hatten die Gäste Glück mit einem umstrittenen Schiedsrichter-Pfiff, aus dem sie in den Schlussminuten mit vier Punkten entscheidend Kapital schlugen.

Es spricht damit alles für den Favoriten, doch Alba wird auch nach dem erneuten Rückschlag nicht aufgeben. «Natürlich nerven die Ausfälle. Aber die Personalsorgen sind kein Thema bei uns in der Kabine. Wir werden am Freitag wieder bereit sein», sagte Matt Thomas.

«Es hat sich eigentlich nichts geändert», sagte Jonas Mattisseck. «Wir brauchen noch zwei Siege. Und den ersten wollen wir am Freitag holen», sagte der Alba-Profi. Anders als Laso würde er sich über eine zusätzliche Reise an die Isar freuen. «Ich war schon so oft da, das ist kein Problem», sagte Mattisseck.

© dpa ⁄ Lars Reinefeld, dpa
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