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Bayern-Sportdirektor Freund: Kein Brodeln bei Hoeneß

Beim FC Bayern steht derzeit nicht nur der Fußball und der Kampf um zwei Titel im Fokus. Es soll intern nicht alles glattlaufen, wird berichtet. Dazu äußert sich nun der Sportdirektor.
Uli Hoeneß und Christoph Freund
Uli Hoeneß (links) und Christoph Freund unterhalten sich © Angelika Warmuth/dpa

Bayerns Sportdirektor Christoph Freund hat eine Einschätzung von Lothar Matthäus zurückgewiesen, wonach es in Vereinspatron Uli Hoeneß wegen der aktuellen Debatten beim Fußball-Rekordmeister brodle. «Ich nehme überhaupt nicht wahr, dass es in Uli Hoeneß brodeln würde», sagte Freund bei Spox. «Natürlich diskutiert man. Das ist normal und bringt die Strukturen des Vereins voran», ergänzte der 47 Jahre alte Österreicher in dem Interview.

Obwohl der FC Bayern auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft ist und im Viertelfinale der Champions League steht, gab es zuletzt Kritik und Sorgen rund um die Säbener Straße. Unter anderem gibt es Gerüchte, wonach teure Vertragsverlängerungen bei Jamal Musiala, Alponso Davies und Joshua Kimmich für Ärger sorgten. Ex-Profis und Experten kritisierten zudem den Umgang mit Thomas Müller, dem offenbar kein neuer Vertrag angeboten wird und dessen Bayern-Zeit im Sommer enden könnte. Rekord-Nationalspieler Matthäus hatte jüngst in der «Bild»-Zeitung gesagt: «In Uli brodelt etwas, das merkt man.»

Freund: «Guter Austausch» zwischen Vorstand und Aufsichtsrat

Medienberichte, wonach es Unstimmigkeiten zwischen Ehrenpräsident und Aufsichtsrat Hoeneß sowie Sportvorstand Max Eberl gebe, wies Freund zurück. «Das kann ich gar nicht bestätigen. Bei gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand oder Aufsichtsrat herrscht immer ein guter Austausch», sagte er.

«Die Meinungen von Uli Hoeneß und auch Karl-Heinz Rummenigge haben beim FC Bayern Gewicht», ergänzte der Funktionär. «Es steht ihnen zu, ihre Meinungen öffentlich kundzutun. Und auch wir in der sportlichen Führung wissen ja, dass sie immer das Wohl des FC Bayern im Sinn haben.»

Ersatz für Verletzte bei Club-WM: Freund denkt an Aznou und Krätzig

Neben den Themen Finanzen und Müller beschäftigt den FC Bayern derzeit auch die Verletztensituation, weil allein in der Abwehr gleich drei wichtige Spieler länger ausfallen: Alphonso Davies (Kreuzbandriss), Dayot Upamecano (Knorpelschaden) und Hiroki Ito (Mittelfußbruch). «Es ist bitter, wie viele Jungs aktuell ausfallen», sagte Sportdirektor Freund dazu.

Angesprochen auf die Club-WM im Sommer, vor der in einer zusätzlichen Mini-Transferperiode mögliche Neuzugänge just für die Defensive verpflichtet werden könnten, sagte Freund: «Wir sind hinten nicht mehr so breit aufgestellt, aber qualitativ weiterhin top besetzt und werden diese Situation natürlich ganz genau verfolgen. Mit unseren Leihspielern Adam Aznou und Frans Krätzig haben wir auch zwei interne Optionen für die Position links hinten.»

© dpa
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