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AfD in fünf Ost-Flächenländern stärkste Kraft

Bei zwei der drei Wahlen im Osten 2024 wurde die AfD noch auf Rang zwei verwiesen. Nun schafft die Partei in allen fünf ostdeutschen Flächenländern den Sprung auf Platz 1.
Bundestagswahl - Wahlparty AFD
AfD gewinnt alle ostdeutschen Flächenländer. © Julian Stratenschulte/dpa

Die AfD ist bei der Bundestagswahl in allen fünf ostdeutschen Flächenländern stärkste Kraft geworden. Das geht nach Auszählung aller Wahlbezirke aus Daten der Landeswahlleiter in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hervor. Bundesweite Hochrechnungen am späten Abend und frühen Morgen sahen die AfD hinter der Union klar auf Platz 2. 

Bei den drei Landtagswahlen im Osten im vergangenen Jahr hatte die AfD zwar stark zugelegt, war aber nur in Thüringen stärkste Kraft geworden. In Brandenburg hatte die SPD gewonnen, in Sachsen die CDU. Die Landesämter für Verfassungsschutz in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt stufen die jeweiligen AfD-Landesverbände als gesichert rechtsextremistisch ein und beobachten sie. 

AfD in allen fünf Ländern deutlich mehr als 30 Prozent

In Brandenburg erhielt die AfD nach Auszählung aller Wahllokale 32,5 Prozent der Zweitstimmen, wie der Landeswahlleiter mitteilte. Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft die AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein. Die zweitplatzierte CDU kommt auf 18,1 Prozent, die SPD nur noch auf 14,8 Prozent. Bei der Landtagswahl im September 2024 hatten die Sozialdemokraten noch knapp vor der AfD gelegen. 

In Thüringen kam die AfD nach Auszählung aller Wahlbezirke auf 38,6 Prozent. Die CDU landete mit 18,6 Prozent weit dahinter vor der Linken mit 15,2 Prozent. Aus der Bundestagswahl 2021 und der Landtagswahl 2024 war die AfD im Freistaat ebenfalls als stärkste Kraft hervorgegangen. 

Auch in Sachsen wurde die AfD mit großem Abstand stärkste Partei. Sie kam nach Auszählung aller Wahlbezirke auf 37,3 Prozent. Die zweitplatzierte CDU erreichte 19,7 Prozent. Bei der Landtagswahl im September hatte die CDU die AfD noch knapp in die Schranken weisen können. 

In Mecklenburg-Vorpommern erreichte die AfD nach dem vorläufigen Ergebnis 35 Prozent der Stimmen und verdrängte die SPD vom Spitzenplatz. In Sachsen-Anhalt holte die AfD ebenfalls mit Abstand die meisten Stimmen mit 37,1 Prozent. Die CDU folgt mit 19,2 Prozent auf Platz 2. 

Im Stadtstaat Berlin landete die AfD nur auf Rang vier. In der Hauptstadt errang die Linke mit 19,9 Prozent die meisten Zweitstimmen vor CDU und Grünen.

© dpa
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