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Barça-Fans sorgen mit Nazi-Banner für Aufsehen

Beim Spiel des FC Barcelona bei der AS Monaco zeigen Fans ein Transparent mit einer Parole angelehnt an einen Nazi-Gruß. Zu sehen war das auch in der Internet-Übertragung.
Champions League
Fans des FC Barcelona sorgten am Donnerstag mit einem Banner für einen Eklat. © Jan Woitas/dpa

Fans des FC Barcelona haben mit einem Transparent mit Bezug zum Nationalsozialismus für Aufsehen und Kritik gesorgt. Gezeigt wurde das schwarze Banner mit weißer Schrift vor und im Verlauf der Champions-League-Partie der Katalanen am Donnerstagabend bei der AS Monaco im Block der Auswärtsfans. Trainer des spanischen Fußball-Spitzenclubs ist seit dieser Saison der frühere Bundestrainer Hansi Flick. Auf dem Banner stand: «Flick heil».

Die Parole «Sieg heil» war ein gängiger Gruß der Nationalsozialisten. Zu sehen war das Transparent auch in der Übertragung des Streamingdienstes DAZN. Mehrere Nutzer in den sozialen Medien kritisierten die Aktion, auch die Europäische Fußball-Union UEFA war am Freitag für eine Reaktion angefragt. Die meisten spanischen Medien berichteten zunächst nicht über den Vorfall. Barcelona verlor die Partie mit 1:2.

Banner gelangte trotz Kontrollen ins Stadion

Der FC Barcelona teilte auf Anfrage mit, Verantwortliche des Vereins seien vom UEFA-Delegierten auf das Transparent aufmerksam gemacht worden, das trotz Polizeikontrollen beim Einlass in das Stade Louis II gelangt war. Da das Transparent als möglicher Aufruf zu Hass angesehen wurde, sei es auf Anweisung der Sicherheitsabteilung des Clubs sofort eingezogen worden.

Der FC Barcelona betonte, er lehne jede Art der Verherrlichung von Gewalt ab und setze sich wie in seiner Satzung festgelegt für den Schutz und die Förderung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen ein. 

Die Personalien der beteiligten Fans seien jedoch nicht aufgenommen worden, stand in der schriftlichen Erklärung des Clubs. In Spanien ist es nicht strafbar, Nazi-Symbole oder Anspielungen auf solche Symbole öffentlich zu zeigen.

© dpa
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