Immer weniger Rabatt auf Neuwagen

Die Situation auf dem deutschen Automarkt bleibt angespannt. Es gibt zu wenige Neuwagen. Käufer sollten sich daher wenig Hoffnung auf Preisnachlässe machen. Lohnt es sich vielleicht mit der Anschaffung zu warten?
Auf dem deutschen Automarkt schwinden die Rabatte für Neuwagen weiter. © Sebastian Gollnow/dpa

Auf dem deutschen Automarkt schwinden die Rabatte für Neuwagen weiter. Grund ist das knappe Angebot, das sich aus den Produktionsengpässen bei den Herstellern ergibt.

Auch bei tageszugelassenen Fahrzeugen, jungen Gebrauchtwagen, den Vermieterfahrzeugen und den Rückläufern aus dem Leasinggeschäft war das Fahrzeugangebot im April äußerst eng, heißt es in der jüngsten Marktstudie des Duisburger «Center Automotive Research».

In der Folge fahren die Händler die sonst üblichen Kaufanreize weiter zurück. Für die meistgekauften Fahrzeuge mit Verbrennermotoren wurde im Internet mit durchschnittlich 16,3 Prozent so wenig Nachlass auf den Listenpreis gewährt wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Dafür müssen die Interessenten häufig auch noch ungewöhnlich lange Lieferfristen in Kauf nehmen.

Gekauft wird, was verfügbar ist, berichtet Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer. So würden Tageszulassungen und Lagerwagen teils zu höheren Preisen abgegeben als frei konfigurierbare Neuwagen, auf welche die Kunden warten müssten. Das sei äußerst ungewöhnlich.

Schnelle Erholung des Angebots nicht zu erwarten

Dämpfend wirken der Studie zufolge die staatliche Förderung und Hersteller-Rabatte auf Elektroautos. Auch die sogenannten Auto-Abos würden in steigender Zahl und vergleichsweise günstig angeboten. Eine schnelle Erholung des Angebots erwarten die Marktbeobachter nicht. Nicht alle Produktionsausfälle und Rückstände ließen sich in den kommenden sechs Monaten aufholen.

Daher gebe es ein hohes Risiko, dass der deutsche Automarkt das Jahr 2022 mit einen neuen Negativrekord abschließt, sagte Dudenhöffer. Verlierer seien die Käufer, während die Hersteller dank hoher Margen weiterhin Gewinne erzielten, wie die ersten Quartalszahlen gezeigt hätten.

© dpa
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