Bundesliga-Start: Das sind die besten Fußball-Apps

Seit letztem Wochenende rollt der Ball in der 1. Bundesliga wieder und die mutige Spielweise unserer Vize-Europameisterinnen hat ebenfalls wieder Lust auf Fußball gemacht. Deshalb stellen wir die besten Fußball-Apps vor, mit denen die Fans auf dem Laufenden bleiben.

Fußball-Fans müssen sich auch in dieser Spielzeit wieder viele Termine merken. Die 1. und 2. Bundesliga spielen zu verschiedenen Uhrzeiten am Freitag, Samstag und Sonntag. Montags steigen einige Top-Spiele der 3. Liga. Dienstags und mittwochs ist meistens Champions-League-Zeit, aber manchmal rollt der Ball auch im DFB-Pokal. Donnerstags ist die Europa League und Conference League eingeplant. Zwischendurch mischt auch die Nationalmannschaft in der Nations League mit.

Da ist es schon ganz praktisch Apps zu haben, die einem helfen den Überblick zu behalten. Im Folgenden stellen wir Apps vor, von denen es Versionen für die gängigsten Betriebssysteme Android von Google und iOS von Apple gibt.

Der Klassiker: Die Kicker-App

Der Klassiker unter den Fußball-Apps ist sicherlich die Anwendung des Magazins Kicker. Im Großen und Ganzen kann man hier den gesamten Content der Kicker-Webseite lesen, der von einem Team von Fachjournalisten zusammengestellt wird. Oft sind das auch Experten, die nebenher für eine lokale Zeitung schreiben und sich insofern bestens in den ihnen anvertrauten Clubs auskennen.

Besonders praktisch ist die Push-Funktion der Kicker-App. Push-Meldungen können Resultate von Partien sondern, aber auch Eilmeldungen wie der Tod der Fußball-Legende Uwe Seeler sein. Ein Ärgernis ist indes die langsame Übermittlung von Toren beim Live-Ticker.

Sportschau-App: Radio-Reportagen vom Feinsten

Die Samstagnachmittags-Konferenz der Radiosender der ARD genießt unter Fans Kultstatus. Genau das bekommt man als Stream, wenn man die App der ARD-Sportschau nutzt. Und nicht nur das: Ist ein Bundesliga-Spieltag vorbei, kann man ab montags die Videos mit den Zusammenfassungen der Matches verfolgen. Dies funktioniert wegen Geo-Caching aber nur innerhalb Deutschlands.

Darüber hinaus bietet die Sportschau-App auch andere Klassiker wie die Auswahl zum Tor des Monats. Der Nutzer kann zudem seine Lieblingssportart, seinen Lieblingsclub sowie seine Lieblingsliga einstellen. So bekommt man relevante Nachrichten mitunter auch als Push geliefert.

Sport 1: Jede Menge Videos

Ebenfalls auf Videos setzt die App von Sport 1. Das ist auch kein Wunder, denn Sport 1 ist ein TV-Sportsender, dessen wohl bekannteste Sendung der allsonntägliche „Doppelpass“ ist. Da geht es meist um Bayern München, selbst wenn die eingeladenen Gäste eigentlich Trainer von Fortuna Düsseldorf sind.

Ganz so einseitig ist die Berichterstattung in der Sport-1-App denn doch nicht. Vor allem versorgt der TV-Sender den Nutzer mit einer Vielzahl von Interviews und skurrilen Geschichten rund um den Fußball. Videos von abgelaufenen Bundesliga-Spieltagen gibt es allerdings nur mit ziemlicher Verspätung, da hier die Erstverwertung bei der ARD liegt.

Tor-Alarm: Der Sprinter unter den Fußball-Apps

Tore sind beim Fußball bekanntlich das Salz in der Suppe und so hat sich die App Tor-Alarm genau darauf spezialisiert. Wenn man die Tor-Alarm-App auf seinem Smartphone installiert, werden a priori erst einmal die Spiele der 1. und 2. Bundesliga abgedeckt. Über die Favoriteneinstellung kann man aber auch 3. Liga, DFB-Pokal, Champions League, Europa League und Nations League dazubuchen. Während der Fußball-EM der Damen in England war natürlich auch dieses Turnier buchbar.

Neben dem bloßen Tor-Alarm bietet die App auch Hintergrundberichte zum nationalen und internationalen Fußball. Dazu gehören insbesondere ausführliche Spielberichte zu Partien der ersten drei deutschen Ligen und ausgewählter europäischer Ligen.

Fussball.de: Vorliebe für den Amateur-Fußball

Einen relativ geringen Umfang in Sachen Berichterstattung bietet die App von Fussball.de. Dafür bekommt man hier auf der Startseite eine Übersicht der jüngst gelaufenen und der anstehenden Matches. Man muss allerdings einen Account erstellen und hier seine Präferenzen einstellen. Dann bekommt man auch Push-Nachrichten zur Lieblingsmannschaft.

Eine Besonderheit von Fussball.de ist die Verbindung zu Amateur TV. Hier bekommt man Zusammenfassungen unterklassiger Spiele zu sehen. Auch Begegnungen von Amateurmannschaften gegen Profis wie im DFB-Pokal werden hier genauer beleuchtet.

One Football: Alles auf einen Blick

In puncto Übersichtlichkeit kann von allen getesteten Apps One Football am ehesten überzeugen. Die Partien werden nach Tagen und Uhrzeiten geordnet. One Football gibt dabei dem Nutzer eine Empfehlung. Wenn z.B. Partien der auch in Deutschland populären englischen Premier League laufen, wird dies angezeigt. In Zeiten, wo hierzulande Winterpause herrscht, wird man über die argentinische oder brasilianische Liga informiert.

Nichtdestotrotz bietet One Football die Möglichkeit eine Lieblingsliga und einen bevorzugten Verein einzustellen. So werden News zu dieser Liga bzw. zu diesem Club bevorzugt ausgespielt. Für die Transfers des ausgewählten Vereins gibt es sogar einen besonderen Info-Service.

Für Meinungsstarke: Die Transfermarkt-App

Das Portal Transfermarkt.de besteht schon seit dem Jahr 2000, ist in Internet-Zeiten also quasi eine Art Dinosaurier. Seit 2013 gibt es auch eine eigene App, über die sich Fußball-Interessierte insbesondere über Transfers informieren können. Die Redaktion sitzt in Hamburg und führt auch immer wieder fundierte Interviews mit aktuellen oder früheren Profis.

Eine Besonderheit der Transfermarkt-App sind die vielen Foren, in denen nach Herzenslust über die schönste Nebensache der Welt diskutiert werden kann. Vor allem Foren zu bestimmten Vereinen bis hinunter in die viertklassigen Regionalligen bieten hier eine einzigartige Möglichkeit des Austauschs. Jedes Forum wird von einem Paten moderiert, um Beleidigungen und andere Auswüchse im Zaum zu halten.

Für Fußball-Romantiker: Die 11Freunde-App

Ebenfalls im Jahr 2000 wurde das Fußball-Magazin 11Freunde gegründet. Zunächst war es nur als gedrucktes Exemplar verfügbar, doch schon bald folgten Website und App. Das Besondere: 11Freunde beschäftigt sich weniger mit aktuellen Resultaten, sondern vielmehr mit Aspekten der deutschen und internationalen Fußballkultur abseits der Spielergebnisse.

11Freunde, dessen Name auf einen berühmten Spruch des Weltmeister-Trainers von 1954, Sepp Herberger, zurückgeht („Elf Freunde sollt ihr sein!“), erzählt Geschichten rund um den Fußball und seine Fans und das oft in humorvollem Stil. Das Magazin ist die wohl bekannteste deutschsprachige Publikationen, die die Nische von bekennenden Fußball-Anhängern und Fans einer anspruchsvollen, literarischen Berichterstattung bedienten.

Der offizielle DFL-Kanal: Die Bundesliga-App

Quasi die Antithese zum fußballromantischen Ansatz von 11Freunde ist die Bundesliga-App, die von der Deutschen Fußball Liga (DFL), der Dachorganisation der 36 Profi-Clubs der 1. und 2. Bundesliga, herausgegeben wird. Entsprechend offiziell und oft auch nichtssagend sind die Interviews, die man in der Bundesliga-App findet.

Die Stärke der App ist hingegen ihre Übersichtlichkeit gepaart mit Schnelligkeit, wenn es um den Live-Ticker geht. Der Ticker beschränkt sich zudem auf das Wesentliche, also Tore und Karten. Ansonsten ist noch die Nachbetrachtung der Bundesliga-Partien recht lesenswert.

DFB-App: Adios, la Mannschaft!

Die DFB-App ist das Gleiche in Grün und Weiß – das sind nämlich die Farben des Deutschen Fußball Bundes (DFB), weshalb die Nationalmannschaft auch lange grüne Auswärtstrikots gepaart mit weißen Hosen trug. Ob die DFB-Elf statt des tristen schwarzen Leibchens wieder zu dieser Urform des Auswärts-Dresses zurückkehren wird, kann keiner sagen. Der unsägliche Claim „Die Mannschaft“ ist aus der App jedenfalls verschwunden.

Die DFB-App kümmert sich aber nicht nur um Hansi Flicks Mannen, sondern auch um Martina Voss-Tecklenburgs Damen, so dass gerade bei der abgelaufenen Damen-EM viel exklusiver Video-Content über diese Plattform verbreitet wurde. Daneben fokussiert sich die App auf das Geschehen in der 3. Liga und alle darunter angesiedelten Liegen, da diese nicht der DFL, sondern dem DFB unterstehen.

© Tom Meyer
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