Neuer Mercedes GLC startet im Herbst für 57 632 Euro

Der GLC ist für Mercedes so etwas wie der Golf für VW. Kein Modell verkaufen sie häufiger. Und genau wie der Golf fährt auch das Stuttgarter SUV der Zeit hinterher. Doch die neue Generation holt auf.
Macht brumm brumm, kann als Plug-in-Hybrid aber auch summ summ machen: Der neue Mercedes GLC kommt im Herbst ab gut 57 632 Euro in den Handel. © Mercedes-Benz AG/dpa-tmn

Der neue Mercedes GLC ist startklar. Das meistverkaufte Modell der Schwaben soll noch in diesem Herbst in den Handel kommen und mindestens 57 632 Euro kosten, teilte der Hersteller mit. Damit wird das SUV für die gehobene Mittelklasse gute zehn Prozent teurer als sein Vorgänger.

Dafür gibt es laut Mercedes allerdings auch deutlich mehr Auto. So ist der GLC nicht nur besser ausgestattet als früher - etwa mit serienmäßiger elektrischer Heckklappe. Der optisch windschnittige Stadt-Geländewagen wird zudem sechs Zentimeter länger und bekommt rund zwei Zentimeter mehr Radstand. Das soll mehr Platz für die Hinterbänkler bieten und einen mit 600 Liter Volumen um zehn Prozent größeren Kofferraum.

Der GLC ist ein hochbeiniger Verwandter der C-Klasse

Dazu gibt es ein komplett digitalisiertes Cockpit mit einem flachen Bildschirm hinter dem Lenkrad und einem Touchscreen, der förmlich aus der Mittelkonsole heraus wächst. Auf dem läuft neben dem Infotainment-System MBUX auch ein neues Assistenzsystem. Es soll bei Offroadfahrten und beim Rangieren mit Kameras den Blick durch die Motorhaube auf die Fahrbahn ermöglichen.

Technisch ist der GLC wieder eng mit der C-Klasse verwandt, nutzt zum Beispiel auch deren Hinterachslenkung. Zum Teil gibt es aber auch andere Motoren. Los geht es demnach mit einem 2,0-Liter-Benziner mit 150 kW/204 PS oder 190 kW/258 PS sowie einem ebenfalls 2,0 Liter großen Diesel, den es mit 143 KW/197 PS oder 195 kW/265 PS gibt. Später soll - anders als in der C-Klasse - auch ein Sechszylinder-Diesel folgen. Er soll drei Liter Hubraum haben und mehr als 220 kW/300 PS leisten, kündigt Projektleiter Peter Kolb an.

Mehr Auswahl und Leistung für den Plug-in-Hybrid

Alle Verbrenner sind laut Hersteller mit einem 48 Volt-Netz elektrifiziert und werden von einem 17 kW/23 PS starken E-Motor unterstützt. Für die 219 bis 240 km/h schnellen Start-Motorisierungen stellt Mercedes Verbrauchswerte von 7,3 Litern Benzin oder 5,2 Litern Diesel in Aussicht. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 167 oder 136 g/km.

Um die Brücke in die elektrische Zukunft zu schlagen, gibt es den GLC auch wieder als Plug-in-Hybrid – diesmal mit mehr Auswahl und mehr Reichweite. So kombiniert Mercedes nach eigenen Angaben zwei Benziner und einen Diesel jeweils mit einer 100 kW/136 PS starken E-Maschine sowie einem Akku von rund 32 kWh. Damit soll der GLC elektrisch bis zu 140 km/h und mehr als 100 Kilometer schaffen.

© dpa
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