Bei Autokindersitzen auf Schadstoffe achten

17.05.2022 Fährt das Kind im Auto mit, soll es sicher sitzen. Bei dem breiten Angebot fällt Eltern die Auswahl nicht leicht. Welche Sitze sind wirklich gut? Die Stiftung Warentest gibt Tipps für den Kauf.

Schadstoffe sind unsichtbar: Wer beim Kauf eines Autokindersitzes vor der Auswahl im Regal steht, nimmt sie nicht wahr. Dennoch können sie aus einem eigentlich sicheren Sitz ein mangelhaftes Produkt machen.

26 Sitze für Kinder vom Neugeborenen bis zum 1,50 Meter großen Kind hat die Stiftung Warentest gemeinsam mit dem ADAC unter die Lupe genommen («test»-Zeitschrift 6/2022).

In drei Sitzen fanden die Tester zu viel schädliches Flammschutzmittel. Zwei der insgesamt vier Sitze mit der Note «mangelhaft» fielen allein wegen dieser Schadstoffbelastung durch.

Klarer Testsieger mit der Note «sehr gut» ist der Cybex Anoris T i-Size, der mit 700 Euro allerdings auch preislich an der Spitze liegt. Geeignet ist er für Kinder zwischen 76 und 115 Zentimetern Körpergröße. Das Besondere: Bei einem Unfall öffnet sich ein Airbag direkt vor dem Kind und spannt von Kopf bis Knie ein Polster auf.

Babyschalen sind alle «gut»

15 Sitze bewerteten die Prüfer mit der Gesamtnote «gut», sechs mit «befriedigend». Punkten konnten vor allem die Babyschalen für die Allerkleinsten. Die zehn allesamt «gut» getesteten Produkte bekamen mit Blick auf mögliche Schadstoffe grünes Licht und lagen in Sachen Sicherheit im guten bis sogar sehr guten Bereich.

Der Preis liegt bei den Babyschalen zwischen 150 und 530 Euro. Abhängig ist er auch davon, ob die Schale eine Basis hat oder nicht. Mit Basis ist der Sitz teurer, die Handhabung dafür leichter. Denn die Basis wird einmal auf dem Sitz fest justiert und die Schale dann nur noch eingeklickt. Das Gurtgefummel entfällt.

Neue Schadstofftests sind genauer

Auch einige gute und ein sehr guter Autokindersitz aus den Tests der vergangenen zwei Jahre sind weiterhin erhältlich. Was die Bilanz der Schadstoffe angeht, sind deren Testergebnisse allerdings nicht exakt mit denen der Sitze aus diesem Jahr vergleichbar.

Der Unterschied: Bisher wurden Proben aus verschiedenen Sitzteilen gemischt und analysiert. Dieses Mal wurden jeweils Einzelproben genommen, der Test wird dadurch genauer.

© dpa

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