BMW beschert neuem X1 Antriebsvielfalt

01.06.2022 BMW stellt Kundinnen und Kunden vor die Qual der Wahl. Wenn im Herbst der nächste X1 kommt, gibt es das SUV nicht nur als Verbrenner oder Plug-in, sondern erstmals auch als reines E-Auto.

Vielfalt mit Verbrenner oder ohne: Die nächste Generation vom X1 bietet BMW nicht nur mit Verbrenner oder in verschiedenen Hybridversionen an, sondern auch als reines E-Auto iX1 (rechts). © Fabian Kirchbauer/BMW AG/dpa-tmn

Aller guten Dinge sind drei: Nach dieser Devise bringt BMW jetzt die nächste Generation des X1 auf den Weg. Wenn der Konkurrent von Autos wie Mercedes GLA oder Audi Q2 im Herbst in den Handel kommt, ist das die dritte Generation des aufgebockten Einstiegsmodells - erstmals mit drei unterschiedlichen Motorkonzepten: Verbrenner, Plug-in-Hybrid und reiner E-Antrieb.

Die Preise gehen mit dem Generationswechsel leicht nach oben und beginnen laut BMW künftig bei 41 400 Euro für den kleinsten Benziner und 43 950 Euro für den Basisdiesel. Die Plug-in-Hybride starten bei 47 550 Euro und für den rein elektrischen iX1 verlangt BMW mindestens 55 000 Euro.

In der Nomenklatur als iX1 etwas hervorgehoben und mit blau markierten Anbauteilen auf Anhieb zu erkennen, nutzt die E-Version eine knapp 65 kWh große Batterie. Diese speist zwei E-Motoren mit zusammen 230 kW/313 PS und sorgt für eine Reichweite von bis zu 438 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit limitiert BMW dabei auf 180 km/h. Während der Stromer erst kurz vor dem Jahreswechsel avisiert ist, startet der X1 laut BMW als Verbrenner bereits im Oktober.

Alle Verbrenner mit Doppelkupplung

Immer mit siebenstufiger Doppelkupplung bestückt, startet der X1 als 18i mit einem 100 kW/136 PS starken Dreizylinder-Benziner mit Front- oder als 23i mit 2,0-Liter-Vierzylinder, 160 kW/204 PS und Allradantrieb. Als Diesel rollen mit je zwei Litern Hubraum und vier Zylindern der 110 kW/150 PS starke Fronttriebler 18d oder der 155 kW/211 PS starke Allradler 23d vor.

Im November folgen neben dem iX1 zudem zwei Plug-in-Hybride, die jeweils einen Dreizylinder-Benziner an der Vorderachse mit einem E-Motor im Heck und einem 14,2-kWh-Akku für knapp 90 Kilometer elektrische Reichweite kombinieren. Als 25e kommt der Teilzeitstromer auf eine Systemleistung von 180 kW/245 PS, beim 30e stehen 240 kW/326 PS im Fahrzeugschein. Außerdem gibt es denn noch zwei weitere Verbrenner mit 48-Volt-Mildhybrid-Technik.

Etwas mehr Platz und digitales Cockpit

Neu ist aber nicht nur das erweiterte Antriebsportfolio, sondern auch der Auftritt: So trägt der X1 nun eine deutlich kantigere Karosse mit aufrechter Front und nahezu quadratischer Niere. Er legt zudem laut BMW in jeder Dimension etwas zu: Die Länge wächst um fünf Zentimeter auf 4,50 Meter, die Breite legt um zwei, die Höhe um vier und der Radstand um zwei Zentimeter zu. Zusammen mit der verschiebbaren Rückbank soll das vor allem im Fond die Platzverhältnisse verbessern.

Auch innen brechen neue Zeiten an: Genau wie im großen Bruder iX gibt es für den kleinsten Geländewagen aus München ein gebogenes, freistehendes Digital-Cockpit, auf dem ein neues Bediensystem mit mehr Infotainment, besserer Vernetzung und verständigerer Sprachsteuerung läuft.

© dpa

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