Cabrio im Winterschlaf: Saisonkennzeichen kann Geld sparen

09.12.2021 Cabrios sind Autos für die warme Jahreszeit. Viele Besitzer parken ihr Gefährt während der Kälteperiode daher in der Garage. Eine Checkliste fürs Überwintern.

Ab unter die Schutzdecke: Kommt das Auto jedes Jahr zur gleichen Zeit ins Winterquartier, kann sich ein Saisonkennzeichen lohnen. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wer das Cabrio länger in die Garage stellt, kann Geld sparen. Viele Versicherungen bieten während der Winterpause eine beitragsfreie Ruheversicherung an, sagt der Tüv Süd. Aber Achtung: Wird das Fahrzeug vorübergehend stillgelegt, sollte in der Zeit nicht der Termin für die Hauptuntersuchung (HU) anstehen.

Kommt das Auto jedes Jahr zur gleichen Zeit ins Winterquartier, kann sich ein Saisonkennzeichen lohnen. Damit spart man die Zeit und das Geld für das An- und Abmelden. Wichtig ist aber, dass die Versicherung für den Zeitraum keinen Kurzzeittarif berechnet, der unterm Strich teurer sein kann. Für die Steuer gilt dagegen immer die exakte Zulassungszeit, hier wird tageweise anteilig zurückerstattet.

Gründlich reinigen und Flüssigkeiten checken

Vor der Pause sollte das Auto innen wie außen gründlich gereinigt werden, am besten mit einer zusätzlichen Unterboden- und Motorwäsche. Ein Stoffverdeck wird mit klarem Wasser gesäubert, auf die Dichtungen kommen entsprechende Pflegemittel auf Silikonbasis. Lose Matten nimmt man heraus und lässt die Fenster einen Spalt offen.

Wenn nicht in den letzten sechs Monaten vor der Pause geschehen, steht außerdem ein Wechsel von Motoröl und Ölfilter an. Frostschutz im Kühlwasser und in der Scheibenwaschanlage werden den kommenden Minustemperaturen angepasst. Der Tank ist randvoll gefüllt und der Luftdruck der Reifen sollte während der Standzeit um 0,5 bar höher liegen.

Dann darf das Cabrio ungestört überwintern. Der Tüv rät davon ab, den Motor von Zeit zu Zeit warm laufen zu lassen, weil das unnötig verschleißt. Die Batterie kommt stattdessen an ein Ladegerät mit einer Stufe für die sogenannte Erhaltungsladung.

© dpa-infocom GmbH

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