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Passiv «gekifft»: Gysi über Erlebnis im Millerntor-Stadion

Linken-Politiker Gysi freut sich auf das Duell seiner Lieblingsclubs, dem FC St. Pauli und Union Berlin. Am Millerntor kam er einst mit Cannabis in Berührung - ohne es zu wollen.
Bundesparteitag Linke zur Bundestagswahl
Linken-Politiker Gregor Gysi verfolgt sowohl den 1. FC Union Berlin als auch den FC St. Pauli. © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Linken-Politiker Gregor Gysi verbindet mit den Clubs FC St. Pauli und 1. FC Union Berlin eine besondere Beziehung - und ein besonderes Erlebnis, als er im Millerntor-Stadion Anfang der 1990er-Jahre unfreiwillig mit Cannabis in Berührung kam. «Als ich herauskam aus dem Stadion, da war mir so schlecht wie nie vorher und nie nachher in meinem Leben», sagte der Politiker im Podcast «Millerntalk» vom «Hamburger Abendblatt». 

«Ich konnte mir das erst gar nicht erklären, bis mir klar wurde: Die hatten um mich herum nicht geraucht, wie ich gedacht hatte, sondern die ganze Zeit gekifft. Und ich hatte das ganze Zeug mit eingeatmet», berichtete der 77-Jährige weiter. 

Am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) empfängt Aufsteiger FC St. Pauli den 1. FC Union Berlin in der Fußball-Bundesliga. Für beide Vereine geht es um wichtige Punkte, um sich von den Abstiegsrängen weiter zu distanzieren.

Gysi: «St. Pauli gehört zu meinen Lieblingsmannschaften»

Der damals 18 Jahre alte Gysi erlebte, wie Union gegründet wurde. Und er erlebte seinen ersten Stadionbesuch im Stadion An der Alten Försterei. «Die Fans waren immer etwas Besonderes», sagte er. Der Union-Fan verfolgt allerdings das Geschehen beider Clubs, doch er hat einen Verein, der ihm besonders am Herzen liegt. «St. Pauli gehört zu meinen Lieblingsmannschaften. Natürlich bei dem kommenden Spiel muss ich logischerweise für den 1. FC Union sein, aber ansonsten bin ich immer für St. Pauli», stellte er klar. 

Die politischen Botschaften der Fans des Kiez-Clubs imponierten Gysi: «Die Fans waren die Einzigen, die immer linke Sprüche drauf hatten», sagte er. Bei dem damaligen Spiel, das er in Hamburg gesehen habe, hätte er nur wegen der Geräusche mitbekommen, dass Tore gefallen sind, weil vor ihm alle «viel länger» gewesen seien.

© dpa
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