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Tödlicher Zyklon: Spur der Verwüstung auf Mayotte

Die Insel Mayotte ist nach einem Wirbelsturm verwüstet. Frankreich mobilisiert Hilfe für sein schwer getroffenes Überseegebiet. Auch in Mosambik richtet der Zyklon Schäden an.
Nach Zyklon «Chido» im Indischen Ozean
Nach Zyklon «Chido» im Indischen Ozean
Nach Zyklon «Chido» im Indischen Ozean
Nach Zyklon «Chido» im Indischen Ozean
Nach Zyklon «Chido» im Indischen Ozean

Drei Tage nach dem verheerenden Zyklon «Chido» auf Mayotte dauern die Hilfs- und Bergungsarbeiten auf der kleinen französischen Inselgruppe im Indischen Ozean an. «Was Frankreich in Mayotte erwartet, ist kolossal: Die Insel ist verwüstet», sagte der amtierende Innenminister Bruno Retailleau. «Der Staat ist seit der ersten Stunde mobilisiert, um den Opfern zu helfen und zu verhindern, dass weitere Krisen das Unglück noch vergrößern.» Eine nächtliche Ausgangssperre wurde eingerichtet.

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In einer vorläufigen Bilanz der Behörden vom Montagabend war von 21 Toten und mehr als 1.400 Verletzten die Rede. Die Zahl der Todesopfer wird vermutlich erst in mehreren Tagen feststehen.

Spur der Verwüstung

Der Zyklon «Chido» war am Samstag mit Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 220 Kilometern pro Stunde über Mayotte gefegt und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Mayotte liegt etwa zwischen der Küste des südostafrikanischen Landes Mosambik und dem Inselstaat Madagaskar. Etwa 310.000 Menschen leben auf der Inselgruppe.

In Mosambik, auf dem afrikanischen Festland vor Mayotte, wo der Sturm eine Geschwindigkeit von bis zu 240 Kilometern pro Stunde erreichte, hat das Institut für Nationales Katastrophenmanagement bislang 27 Tote vermeldet. Die Bergungsarbeiten seien jedoch weiter im Gange, hieß es. Der Umfang der Zerstörung könne noch immer nicht komplett eingeschätzt werden.

Mosambik auch betroffen

Nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen, Unicef, sind mindestens 175.000 Menschen von dem Zyklon betroffen, vor allem in den nördlichen Provinzen Cabo Delgado und Nampula. «Chido» zerstörte demnach rund 24.000 Häuser sowie zahlreiche Schulen und Gesundheitseinrichtungen. Nach Angaben des staatlichen Stromversorgers EDM sei die Energieversorgung von etwa 200.000 Menschen unterbrochen worden.

© dpa
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