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Israel: Der Hamas werden die Tore zur Hölle geöffnet

Der Nervenkrieg um den Erhalt der Gaza-Waffenruhe geht weiter. Israel droht, aber die islamistische Hamas will die Geiseln weiter nicht freigeben. Die Uhr tickt.
Nahostkonflikt - Gazastreifen
Israel droht der islamistischen Hamas mit weiterem Krieg, wenn die Gaza-Geiseln nicht freigelassen werden. (Archivbild) © Mohamamd Abu Samra/AP/dpa

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat der islamistischen Hamas erneut wegen der Aussetzung der Geiselfreilassungen mit einer Wiederaufnahme des Gaza-Krieges gedroht. «Wenn die Hamas die israelischen Geiseln bis Samstag nicht freilässt, werden die Tore der Hölle für sie geöffnet, genau wie es der Präsident der Vereinigten Staaten versprochen hat», betonte er in einer Mitteilung seines Ministeriums. Ob die Hamas bis Samstag alle israelischen Geiseln oder nur drei freilassen soll, wie es in den Vereinbarungen vorgesehen ist, sagte Katz nicht.

«Der neue Gaza-Krieg wird sich in seiner Intensität vom vorherigen, vor der Waffenruhe, unterscheiden – und er wird nicht enden, ohne dass die Hamas besiegt und alle Geiseln freigelassen sind», fügte der Minister hinzu. Für die rund zwei Millionen Gaza-Bewohner wäre das eine Katastrophe. 

Vertreter der Hamas führten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur unterdessen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo Gespräche mit den Vermittlern in dem Konflikt. Dabei gehe es auch um die Möglichkeit, die Entscheidung zur Aussetzung der Geiselfreilassungen abzuschwächen und am Samstag doch Israelis zu übergeben. 

Die Hamas hatte den Stopp der Geiselfreilassungen mit Verstößen Israels gegen die Vereinbarungen begründet. Hilfslieferungen wie Wohncontainer und Zelte sowie schwere Baumaschinen zur Räumung von Trümmern würden nicht in ausreichendem Maße geliefert. Zudem seien während der Waffenruhe 92 Palästinenser durch israelisches Feuer getötet worden.

Die für Palästinenserangelegenheiten zuständige israelische Behörde Cogat wies die Vorwürfe zu den Hilfslieferungen auf Anfrage zurück. Während der Waffenruhe seien rund 15.000 Lastwagen mit humanitärer Hilfe in den Gazastreifen gefahren. Sie hätten Lebensmittel, Trinkwasser, Treibstoff, Medikamente, medizinische Ausrüstung, Zelte, Unterkünfte und schweres Räumgerät transportiert.

© dpa
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