Das Wichtigste in Kürze
• TikTok erlaubt die Nutzung erst ab 13 Jahren.
• Abhängig davon, wie alt jemand ist, stehen nicht alle TikTok-Funktionen zur Verfügung.
• Unter 18 Jahren können Mitglieder bei TikTok nicht live gehen und keine Münzen kaufen.
• Du kannst Dein Kind mit dem „Begleiteten Modus” bei TikTok schützen und etwa die Bildschirmzeit begrenzen.
TikTok: Ab wie viel Jahren ist die Registrierung erlaubt?
Ab wie viel Jahren jemand TikTok verwenden kann, schreibt die App in ihren AGB vor. „TikTok ist nur für Personen gedacht, die mindestens 13 Jahre alt sind”, heißt es im Leitfaden für Erziehungsberechtigte auf der Webseite von TikTok. Allerdings gibt es ein paar andere Altersangaben, die manchmal für Verwirrung sorgen.
In den Nutzungsbedingungen heißt es, dass Du die Zustimmung Deines „gesetzlichen Vertreters” brauchst, wenn Du älter als 13, aber jünger als 18 Jahre alt bist. Das heißt, dass ein Elternteil eingewilligt haben muss, dass Du Dich bei TikTok anmeldest. In der Praxis holt die App diese Einverständniserklärung aber nicht ein.
Im App Store von Apple und im Play Store von Google hat TikTok jeweils eine Altersfreigabe von 12 Jahren. Kids können die Anwendung zwar downloaden, aber sie erhalten keinen Zugang, wenn sie nicht mindestens 13 Jahre alt sind.
Wie kontrolliert die Anwendung, wie alt Du bist? Wenn Du einen Account erstellst, fragt Dich TikTok nach Deinem Geburtsdatum. Bist Du unter 13 Jahren, kannst Du kein Konto anlegen. Wenn Du bei der Altersangabe schummelst, droht die Gefahr, dass TikTok Dein Konto sperrt. Mithilfe Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen will der Anbieter dabei besonders effektiv vorgehen.
Aber was ist, wenn TikTok dabei einen Fehler macht? Dann kannst Du Einspruch erheben und musst anschließend beweisen, dass Dein Geburtsdatum stimmt.
Nur für Nutzer:innen ab 16 Jahren: Diese TikTok-Features sind für Jüngere verboten
Wenn Du bei TikTok angemeldet bist, kannst Du Videos posten, liken und die Clips von anderen kommentieren. Obwohl die Nutzung ab 13 Jahren erlaubt ist, gibt es jedoch ein paar Funktionen, auf die nur ältere Mitglieder zugreifen können:
• ab 16 Jahren: Direktnachrichten verschicken und empfangen
• ab 18 Jahren: live streamen, das Aussehen stark verändernde Beautyfilter nutzen, Münzen beziehungsweise Coins kaufen und verkaufen, TikTok länger als 60 Minuten pro Tag verwenden
Bei 13- bis 16-Jährigen stellt TikTok die Konten zudem automatisch auf „privat” und nicht öffentlich. Das können die Jugendlichen aber ändern – außer, Du schränkst das im „Begleiteten Modus” ein (siehe unten). Nur Personen, denen Du das erlaubst, können Deinem Kind folgen und seine Videos, Biografie und Likes sehen.
Ausschließlich Kontakte dürfen die Videos Deines Kindes kommentieren, wenn überhaupt. Auch „Folge ich”- und „Follower”-Listen sind nicht öffentlich.
Andere Nutzer:innen können mit den Inhalten von unter 16-Jährigen auch keine Duette, Stitches oder Sticker erstellen. Das soll verhindern, dass sich die Videos der Jugendlichen unkontrolliert verbreiten. Zudem können andere Personen ihre Beiträge nicht herunterladen oder zu ihren Stories hinzufügen.
TikTok für Kinder ab 13 Jahren: So können Eltern ihren Nachwuchs schützen
Eltern haben bei TikTok verschiedene Möglichkeiten, um ihre Kinder zu schützen. Die Kids müssen sich bei der App nicht anmelden, um Videos anzusehen. Im Browser ist das auch ohne eigenen Account möglich. Sie können in dem Fall jedoch Beiträge nicht liken, kommentieren oder speichern – und keine eigenen Clips hochladen.
Allerdings kannst Du als Elternteil dann auch keine Sicherheitseinstellungen vornehmen. Vielleicht bietet es sich deshalb an, gemeinsam mit dem Kind einen TikTok-Account zu erstellen. Verwende dabei unbedingt das richtige Geburtsdatum.
Begleiteter Modus bei TikTok erklärt
Dieser Modus ermöglicht es, dass ein Elternteil und ein Kind ihre jeweiligen TikTok-Accounts verbinden. Ab welchem Alter Du das erledigst, bleibt Dir überlassen. Als Vater oder Mutter kannst Du dann verschiedene Einstellungen vornehmen: Du legst unter anderem fest, wie lange das Kind die App nutzen darf, ob es Inhalte suchen kann und mit wem es in Kontakt tritt. Du kannst jedoch nicht sehen, welche Inhalte sich Dein Nachwuchs ansieht und welche Nachrichten und Kommentare er erhält oder sendet.
So aktivierst Du den Modus:
• Öffne die TikTok-App auf Deinem eigenen Smartphone.
• Tippe dort auf Dein Profilbild unten rechts.
• Gehe auf die drei Striche oben rechts und wähle „Einstellungen und Datenschutz”.
• Scrolle nach unten, bis Du zum Eintrag „Begleiteter Modus” kommst.
• Wähle aus, ob Du ein Elternteil oder ein:e Teenager:in bist. Ein QR-Code erscheint.
• Folge denselben Schritten in der TikTok-App auf dem Smartphone Deines Kindes. Scanne anschließend den QR-Code mit Deinem eigenen Handy ein, um die beiden Konten zu verbinden.
Eingeschränkter Modus erklärt
Ist das Kind bereits etwas älter, kannst Du auf den eingeschränkten Modus setzen. Ab wie viel Jahren sich dieses TikTok-Feature anbietet, verrät das Unternehmen nicht. Du kannst die Funktion aber auch als Erwachsener nutzen.
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Ist der eingeschränkte Modus eingeschaltet, sehen Nutzer:innen bestimmte Inhalte nicht. Dazu gehören obszöne Ausdrücke oder sexuell anzügliche Inhalte sowie Gewalt, illegale Drogen oder Waffen – bei letzteren gilt das, wenn sie „in einer Umgebung, die nicht angemessen ist”, zu sehen sind.
Du hast zwei Möglichkeiten, den eingeschränkten Modus zu aktivieren:
• Als Elternteil schaltest Du ihn im begleiteten Modus ein.
• Als Jugendliche:r gehst Du in der App auf Dein Profilbild und dann auf die drei Striche oben rechts. Entscheide Dich für „Einstellungen und Datenschutz” und tippe auf „Inhaltspräferenzen”. Dort kannst Du auf „Eingeschränkter Modus” tippen, um diesen einzuschalten.
Dieser Artikel TikTok: Ab wie viel Jahren kannst Du die Social-Media-App nutzen? kommt von Featured!